Fahrerflucht in Schapen

Polizei

Schapen – (ots) – Am Mittwoch in der Zeit von 15.15 Uhr bis 16.30 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Modehaus Schulte zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein dort geparkter Toyota wurde durch einen unbekannten Fahrer vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigt. Anschließend entfernte sich der Verursacher vom Unfallort, ohne die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 zu melden.

Auto fährt in Blumengeschäft

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Lohne. Eine 78-jährige Frau aus Lohne ist am Donnerstagmorgen in das Schaufenster eines Blumengeschäftes an der Hauptstraße gefahren. Die Seniorin kam vorsorglich zur Untersuchung im Rettungswagen in die Euregio-Klinik nach Nordhorn. Wie die Polizei mitteilt, war die 78-Jährige gegen 9.30 Uhr auf den Parkplatz des Blumenmarktes gefahren. Aus noch ungeklärter Ursache war sie mit ihrem Opel Agila Automatik über die Parkstreifenbegrenzung hinaus in das Schaufenster gefahren. Dabei war nach ersten Schätzungen insgesamt Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro entstanden. Die vorsorglich alarmierte Lohner Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

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Sattelzug auf A31 umgekippt

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Am Mittwochnachmittag ist es um 14.40 Uhr auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Rhede und Dörpen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Der Fahrer eines mit Futtermittel beladenen Sattelzuges hat vermutlich infolge eines geplatzten Reifens die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Lkw kippte auf die Seite und blieb teils auf der Mittelschutzplanke liegen. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt. Die Gegenfahrbahn ist einseitig befahrbar.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten werden noch  für mehrere Stunden zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen um den Unfallort führen. Der Sattelzug muss zunächst durch einen Spezialkran aufgerichtet werden.

Die Fahrbahn ist durch ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten stark verunreinigt. Auch hier muss zunächst eine Spezialfirma tätig werden.Zur Sachschadenshöhe ist bislang nichts bekannt.

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Uwe Röhsing übernimmt VGH-Vertretung

Spelle – Die Agentur der VGH-Versicherung in Spelle steht unter neuer Führung: Uwe Röhsing hat deren Leitung von Friedbert Hollmann am 01. Juli 2015 übernommen.

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Foto:Bürgermeister Georg Holtkötter, Vertriebsleiter Sven Wohkittel (v.l.) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (re.) gratulierten Uwe und Judith Röhsing zur Übernahme der VGH-Vertretung

Dabei verfügt der Versicherungsfachmann (IHK) über langjährige Berufserfahrung. Bereits seit 2010 ist Röhsing im Versicherungswesen tätig. „Mir ist der persönliche Kontakt zu unseren Kunden wichtig, um eine bedarfsgerechte Beratung sicherzustellen“, erklärte Röhsing. Im Team unterstützen ihn Martina Börjes und Martina Heet. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter gratulierten zur Neueröffnung und begrüßten die Weiterführung der bestehenden Vertretung an der Schapener Straße 22 in Spelle. „Diese wohnortnahe Anlaufstelle der VGH ist für die Versicherten eine tolle Bereicherung“, machten die Kommunalpolitiker auf den Gewinn für die Nahversorgung aufmerksam. Zu den Gratulanten reihte sich ferner Vertriebsleiter Sven Wohkittel, um für die weitere Geschäftstätigkeit viel Erfolg zu wünschen. Kontakt: Tel. 05977 92000, E-Mail: uwe.roehsing@vgh.de, www.vgh.de/uwe.roehsing.

Ibbenbüren/Dortmund/Emsbüren, 17-Jährige mit ihrem 4 Wochen alten Kind vermisst

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Ibbenbüren/Dortmund/Emsbüren (ots) – Seit Samstag, dem 25. Juli 2015, wird die 17 -jährige Ramona Faulstich mit ihrer 4-wöchigen Tochter vermisst. Ramona hat am Samstagnachmittag zusammen mit ihrem Baby die Mutter- Kind- Einrichtung in Ibbenbüren, in der sie wohnte, verlassen. Sie kehrte zur vereinbarten Zeit nicht zurück. Es liegen Hinweise vor, dass Ramona mit ihrem Freund, einem 20-jährigen Mann aus Emsbüren, Landkreis Emsland, der auch der Vater des Kindes ist, unterwegs sein könnte. Nach ersten Ermittlungen haben sich die Vermissten am Montagmittag (27. 07.) in Dortmund, im Ortsteil Eving, aufgehalten. Möglicherweise halten sie sich noch in dem Bereich auf. Es besteht Grund zur Sorge, dass Ramona die Versorgung ihres 4 Wochen alten Kindes nicht gewährleisten kann. Personenbeschreibung: Ramona ist ca. 165 cm groß, hat eine zierliche Figur, einen dunklen Teint, schulterlange braune Haare. Am Samstag war sie mit einer dunklen Hose bekleidet und trug ein dunkles Kopftuch. Für das Kind führt sie einen gepunkteten Kinderwagen mit Regenschutz mit. Wer kann Angaben zum derzeitigen Aufenthaltsort der Ramona Faulstich machen? Hinweise bitte an die Polizei Ibbenbüren, Telefon 05451/591-4315.

Zum Geburtstag gratuliert – und anschließend verhaftet.

Festnahme

Heute  meldete sich der Mann auf der Bundespolizeiwache am Bremer Hauptbahnhof. Sinngemäß wollte er sein Leben in Ordnung bringen und fragte nach einer Möglichkeit staatlicher Betreuung. Dass ein Haftbefehl im Zusammenhang mit sechs Schwarzfahrten gegen ihn vorlag, ahnte er nicht: zu zahlen war eine Geldstrafe von 1200 Euro oder eine Freiheitsstrafe von 145 Tagen zu verbüßen.

Den Betrag hatte er nicht und erhält auf ungeahnte Weise fünf Monate “staatliche Betreuung”. Er trug die Eröffnung der “roten Karte” mit Fassung und verabschiedete sich vor dem Transport in die JVA.

Kokain im Wert von ca. 30.000,- Euro entdeckt / Grenzüberschreitendes Polizeiteam erfolgreich

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Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) haben Dienstagnachmittag 500 Gramm Kokain mit einem Schwarzmarktwert von rund 30.000,- Euro beschlagnahmt. Gegen 14:20 Uhr war der mit zwei Personen (m-22, m-22) besetzte Pkw über die BAB 30 aus den Niederlanden in die Bundesrepublik Deutschland eingereist.An der Anschlussstelle “Bad Bentheim” wurde das Fahrzeug von den Beamten des Grenzüberschreitenden Polizeiteams angehalten und kontrolliert. Nachdem im Fahrzeuginneren zwei Ecstasy-Tabletten gefunden wurden, nahmen die Beamten das Fahrzeug genauer unter die Lupe. Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs mit niederländischen Kennzeichen stellten die Polizisten bauliche Veränderungen im Kofferraum des Fahrzeuges fest. In einem Versteck im Kofferraum spürten die Fahnder dann eine Tüte mit ca. 500 Gramm Kokain auf. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden daraufhin vorläufig festgenommen und Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben.Die beschlagnahmten Drogen haben einem “Straßenverkaufswert” von ca. 30.000,- Euro.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

 

62.200 Euro Förderung für ambulante Hospiz-Arbeit

Die AOK hat den fünf Hospiz-Hilfen Grafschaft Bentheim, Lingen, Meppen, Spelle und  Salzbergen insgesamt Fördermittel in Höhe von 66.619,04 Euro zukommen lassen. Die Hospiz-Hilfe Grafschaft Bentheim erhielt davon 20.435,31 Euro. AOK-Regionaldirektor Horst Hillmer überreichte am Dienstag in Lingen im AOK-Gebäude den obligatorischen Scheck an die Vertreter der Hospiz-Vereine.

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Foto(v. links) Petra Menger, Holger Vos, Antonia Gruber, Susanne Klaußner, Dr. Birgit Stoßberg, Dr. Walter Höltermann, Beate Bertels und Horst Hillmer freuen sich über den Geldsegen für die Hospiz-Hilfe.

Lingen / Nordhorn. Auf natürlichem Wege, dabei ohne Angst und Schmerzen aus dem Leben zu scheiden, habe offenbar einen unverändert hohen Stellenwert für viele Menschen – trotz oder vielleicht wegen der seit langem geführten Debatte um verschiedene Formen von Sterbehilfe, sagte Horst Hillmer im Gespräch mit den Hospiz-Vertretern. Dieses positive Resümee habe die AOK Niedersachsen aus der Statistik des vergangenen Jahres für das ambulante Hospiz-Wesen gezogen. Im vergangenen Jahr habe allein die Zahl der ehrenamtlichen Sterbebegleiter im Vergleich zum Vorjahr um fast 7,7 Prozent auf 3174 Frauen und Männer; die Zahl der Sterbebegleitungen sogar um fast 15 Prozent auf 3424 Einsätze zugenommen. „Unsere Region kann mittlerweile auf 253 ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und -begleiter zurückgreifen. Das ist wirklich ein eindrucksvolles Engagement für gelebte Mitmenschlichkeit!”, würdigte Hillmer die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen. Gesetzliche Krankenkassen und – seit diesem Jahr – auch private Krankenversicherer unterstützten die Arbeit der ambulanten Hospiz-Dienste finanziell. So sehe es das Sozialgesetzbuch vor, meinte Hillmer, der erläuterte: „Der jetzt rückwirkend gezahlte Förderbetrag beläuft sich für Niedersachsen auf 4,443 Millionen Euro, wovon die AOK Niedersachsen als größte Krankenkasse 1,441 Millionen Euro trägt.“

Niemand solle das Gefühl haben, in der Zeit seines nahenden Lebensendes ohne Hilfe und Anteilnahme da zustehen, betonte Hillmer und sagte, dass aus dieser empfundenen Perspektivlosigkeit heraus eben häufig der Gedanke an Sterbehilfe entstehe. „In solchen Situationen bieten die ambulanten Hospiz-Dienste den Menschen aber eine bewusst bejahende Alternative.”

In den allermeisten Landkreisen würden die möglichen Fördergelder nicht ausgeschöpft, manchmal sogar nur zu weniger als der Hälfte – was eben immer auch eine verpasste Chance bedeute, so Hillmer, der den positiven Rückblick mit dem Appell an die Öffentlichkeit verbinde, sich in der Aufgabe der Sterbebegleitung zu engagieren. „So gelingt es gemeinsam, Menschen in der Phase des Abschieds den gebührenden Raum unter uns, in der Mitte der Gesellschaft, zu geben.”  AOK-Pressesprecherin Petra Menger wies daraufhin, dass die gesetzlich vorgesehene Förderung nur eines der finanziellen Standbeine für die ambulante Hospiz-Arbeit sei und sagte: „Spenden sind ebenso wichtig.”

Die Hospiz Hilfen Lingen, Spelle, Salzbergen erhielten 22000 Euro, Meppen 12.000 Euro und Grafschaft Bentheim Spelle 20.335 Euro. Das die Hospiz-Hilfe Grafschaft Bentheim e.V. habe 555 Mitglieder, erklärte dessen stellvertretender Vorsitzender Holger Vos aus Nordhorn, der der vor sechs Jahren durch den Tod seiner Tante zur Hospiz-Hilfe gekommen sei. „Wir haben in diesem Jahre bereits 118 Sterbebegleitungen durchgeführt. Wir haben aktuell über 100 Ehrenamtliche, die wir ausgebildet haben. Die 200-stündige Ausbildung kostet rund 1000 Euro  Eine Begleitung kann zwei Tage oder auch zwei Jahre dauern. Wir bieten die Sterbehilfe für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche an.“ Wer der Hospiz-Hilfe Grafschaft Bentheim helfen wolle, deren Ideen nachhaltig zu verwirklichen, der könne der Hospiz-Stiftung eine Zustiftung / Spende zukommen lassen. Vos gebe gern unter Telefon (05921) 3045822 weitere Informationen. Die Hospizen aus Lingen, Meppen Salzbergen und Spelle würden am Mittwoch, den 04. November 2015 ab 09.30 Uhr zum 2. Emsländischen Hospiz- und Palliativtag ins Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen-Holthausen einladen, erklärten Dr. Birgit Stoßberg (1. Vorsitzende Lingen) und Dr. Walter Höltermann (2. Vorsitzender Lingen). Die Hospiz-Gruppe Spelle sei unter Telefon (05977 / 93960 zu erreichen und bietet an jedem 1. Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr im Trauercafé eine Beratungsstunde, sagte die 2. Vorsitzende Beate Bertels.

Die 2. Stellvertretende Vorsitzende der Hospiz-Hilfe Meppen e.V. Antonia Gruber und Vorstandsmitglied Susanne Klaußner erklärten, dass die Hospiz-Hilfe unter Telefon (05931) 845680 zu erreichen sei und zusammen mit der Hospiz Haselünne/Herzlake zu einem besonderen Gesamttreffen am Donnerstag, den 24. September 2015, um 19 Uhr in die Kapelle im Krankenhaus Ludmillenstift einlade.

Die Hospiz-Hilfen im Internet: www.hospizgruppe.spelle.netwww.hospizhilfe.de (Grafschaft Bentheim) www.lingener-hospiz.de www.hospiz-team-abendstern.de (Salzbergen) www.hospiz-meppen.net

Dachdecker tödlich verunglückt

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Suddendorf. Am Dienstagnachmittag ist ein 42-jähriger Dachdecker durch das Dach einer Halle gestürzt und noch an der Unglücksstelle gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Mann bei Reparaturarbeiten durch das Dach einer Gewerbehalle gestürzt. Der 42-Jährige war allein auf dem Dach und wurde gegen 15 Uhr in der Halle gefunden. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Zeugen werden um sachdienliche Hinweise an die Polizei in Bad Bentheim, Telefon (05922) 9800 gebeten.

Trunkenheitsfahrt durch Rheine LKW- Fahrer hält an und schläft

Trunkenheit

Am Dienstagvormittag (28.07.2015), um kurz nach 10.00 Uhr, meldet sich ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer auf der Leitstelle der Polizei. Dem Zeugen war auf der Salzbergener Straße ein Lkw aufgefallen, der in “Schlangenlinien” fuhr. Der Anrufer informierte die Polizei über den weiteren Verlauf der Fahrt.

Schließlich konnte er mitteilen, dass der Fahrer des 12-Tonners auf der Stovener Straße angehalten hatte. Als die Polizeistreife dort wenig später eintraf, saß der Fahrer mit geschlossenen Augen hinter dem Lenkrad. Aus dem Führerhaus schlug den Beamten ein deutlicher Atemalkoholgeruch entgegen. Ein Alkotest verlief positiv, mit annähernd zwei Promille. Dem 34-jährigen Fahrer aus Osnabrück wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein ist sichergestellt worden. Gegen den 34-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr vorgelegt.