Fußballfabrik Ingo Anderbrügge beim SC Spelle/Venhaus

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Ingo Anderbrügge und seine Fußballfabrik waren für 3 Tage beim SC Spelle Venhaus zu Gast. 43 begeisterte Kicker und Kickerinnen der Jahrgänge 2000 bis 2009 haben eine exzellente Ausbildung im  Fußball erfahren. Dabei trugen Übungen in den Bereichen Technik, Finten, Dribbling, Passen und verschiedenen Spielformen zur fußballerischen Ausbildung bei. Qualifizierte Trainer (mindestens C Lizenz Inhaber) durchlaufen in der Fussballfabrik interne Schulungen damit gewährleistet werden kann, dass die Kinder eine erstklassige Ausbildung erhalten. Den Kindern in Spelle haben die schweißtreibenden Einheiten einiges abverlangt und trotzdem sind sie alle super zufrieden! Einen herzlichen Dank geht an Ansgar Lager für die Organisation des Fussballcamps, und an die freiwilligen Helfer und an die Fleischerei Geiger und das Hotel Spieker/Wübbel für die Unterstützung.

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Heimatverein Spelle präsentiert Buch zum Jubiläum

Spelle – 164 Seiten, 10 Kapitel und zahlreiche Fotos – Das Buch „40 Jahre Heimatverein Spelle – Bewahren und gestalten“ gibt einen tiefen Einblick in die Vereinsgeschichte. Zum Jubiläum haben Vertreter des Heimatvereins die ersten Exemplare an Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf übergeben.

„Das Buch soll die Schwerpunkte hervorheben, die das Wesen des Heimatvereins ausmachen“, erklärte Autor Horst Hoppe, der gemeinsam mit einem Sechs-Köpfigen-Team das Jubiläumsbuch federführend verfasst hat. Dass diese Zielsetzung bestanden hat, zeigt der erste Blick ins Buchinnere. Die grafische Gestaltung und Aufbereitung der Historie laden zum Schmökern ein. Dabei folgte Hoppe stets dem Grundsatz „So wenig Text wie möglich, so viel Text wie nötig“. Während der rund einjährigen Arbeitsphase wurden daher ca. 10.000 Bilder gesichtet und ausgewertet. Das Kapitel 1 stellt die Gründung des Heimatvereins dar, während sich das zweite Kapitel mit den ersten sichtbaren Zeichen des Vereins beschäftigt und im nachfolgenden Kapitel die Strukturen, Ämter und Funktionen dargestellt werden. Ebenso wird der Entstehung und Entwicklung des Heimathauses sowie der Museumsscheune je einem Kapitel gewidmet. Die Kapitel „Sich erinnern und gestalten“ sowie „Sprache und Brauchtum“ beschäftigen sich mit der Kernaufgabe des Vereins. Die Vorstellung des bewegten Vereinslebens und der Aktionen, Feste und Begegnungen laden zur Mitarbeit ein. Dazu werden schließlich die zahlreichen Vereinssparten vorgestellt. „Horst Hoppe hat sich als lokaler Buchautor einen hervorragenden Ruf erworben. Mit dieser Festschrift ist es ihm erneut gelungen, die Vereinsgeschichte umfassend, anschaulich und kurzweilig darzustellen“, zollte Hummeldorf nach der ersten Durchsicht Respekt für die sorgfältige Arbeit. Bürgermeister Georg Holtkötter verwies auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, die diese interessante Festschrift erst ermöglicht haben: „Die Gemeinde Spelle profitiert in großem Maße von der engagierten Arbeit des Heimatvereins. Nicht nur die Pflege der Kultur und Ortsgeschichte ist für unsere Gemeinde wichtig. Auch die vielen Initiativen zur Gestaltung des Ortsbildes, wie die Baumpflanzaktionen, die Bepflanzung der Aa-Brücke oder die Mitarbeit im Rahmen der Dorferneuerung, prägen das Ortsbild.“ „Das Buch war nur möglich, weil engagierte Vereinsmitglieder viele Stunden Arbeit investiert und die Gemeinde Spelle sowie viele örtliche Gewerbetreibende uns finanziell unter die Arme gegriffen haben“, dankte Vorsitzender Herbert Schweer für die Unterstützung. Der Vorverkauf des Buches zum Preis von 15,00 Euro beginnt im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen am Dienstag, 11. November und endet am 30. November 2014. Anschließend ist das Buch für 18,00 Euro erhältlich. Verkaufsstellen sind die Geschäfte Plum´s Laden und Wenninghoff, im Rathaus sowie im Wöhlehof.

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Aus den Händen von Autor Horst Hoppe (2.v.l.) und Vorsitzendem Herbert Schweer (3.v.l.) haben Bürgermeister Georg Holtkötter (links) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die ersten Exemplare des Jubiläumsbuches entgegen genommen.

 

Bürgermeisterin übernimmt Patenschaft für Grundschule

Lünne – „Zeitung lesen bildet“, dieser Meinung ist auch die Kreistagsabgeordnete und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes. Für ein Jahr sponsert sie der Ludwig-Schriever-Grundschule Lünne im Rahmen der „Klasse!Patenschaft“ täglich zwei Ausgaben der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Glücklich über die Initiative von Magdalena Wilmes zeigten sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch das Lehrerkollegium und die Eltern sind von dieser Bereitschaft sehr beeindruckt. „Die Kinder lernen mit dem Medium ‚Tagespost‘ umzugehen und informieren sich über die verschiedenen Themen. Zudem werden das Allgemeinwissen und die Lesekompetenz verbessert“, erklärte die kommissarische Schulleiterin Ursula Lillge zufrieden. Im Namen der Schulgemeinschaft der Ludwig-Schriever-Grundschule Lünne bedankten sich nun die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse bei Magdalena Wilmes. „Für mich ist es eine tolle Anerkennung, wenn sich die Kinder mit den aktuellen Geschehnissen auseinandersetzten. Vielleicht erfahren sie so neue Interessen oder werden durch verschiedene Artikel inspiriert“, so die Politikerin.

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Bildunterschrift: Die 4. Klasse bedankte sich bei Magdalena Wilmes für das Sponsoring.

 

PKW-Maut nur für Autobahnen – offene Fragen bleiben

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. De Ridder sieht für die Region eine Entlastung, aber zugleich viele offene Fragen

Berlin. Die umstrittene PKW-Maut soll für ausländische Autorfahrerinnen und Autofahrer nur auf Autobahnen eingeführt werden, und nicht wie angekündigt auch für die Nutzung von Stadt-, Land- und Kreisstraßen. Das geht aus einem Gesetzesentwurf vor, den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den entsprechenden Ministerien am Donnerstag zugeleitet hat. Zudem soll die Maut über ein elektronisches System erfasst werden, wie es bei der LKW-Maut schon länger umgesetzt wird. Die deutschen Autofahrerinnen und Autofahrer sollen über die Kfz-Steuer von den Kosten für die Maut entlastet werden. Dr. Daniela De Ridder, die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Grafschaft Bentheim und das südliche und mittlere Emsland, sieht den Gesetzesentwurf mit gemischten Gefühlen: „Dass die Maut nur auf Autobahnen eingeführt werden soll, ist ein positives Signal für den Grenzverkehr zu unseren europäischen Nachbarn und damit auch für die Wirtschaft, den Tourismus und das Alltagsleben der Menschen in den Grenzregionen.“ Dennoch gibt es einige ungeklärte Fragen in dem Gesetzentwurf, die nicht aus dem Blickfeld geraten dürften. „Wenn die Nutzung der Autobahnen in Zukunft kostenpflichtig wird, verlagert sich der Verkehr automatisch auf Land- und Kreisstraßen. Der Minister muss erklären, wie er die betroffenen, grenznahen Landkreise und Städte bei diesem Problem unterstützen will“, sagt Dr. De Ridder. Es bleibt außerdem fraglich, ob die erwarteten Einnahmen von 300 Millionen Euro den Kosten- und Verwaltungsaufwand rechtfertigen. „Es muss sichergestellt sein, dass am Ende auch wirklich mehr Geld für Investitionen bereit steht und die Maut nicht zum Selbstkostenpreis eingeführt wird“, mahnt die SPD-Politikerin. „Richtig ist, dass am Ende der Bundestag darüber entscheidet, ob die Maut in dieser Form eingeführt wird, oder nicht.“

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Daniela De Ridder erklärte im Interview am Autobahngrenzübergang der A30 bei Bad Bentheim: „Ab hier würde künftig die deutsche Maut gelten.“

Hilferuf aus der Ukraine Freundeskreis der Ukrainefahrer schickt Hilfsgüter

Neun Tonnen Kleidung und Geräte transportiert

Der Hilfsgütertransport des Freundeskreises der Ukrainefahrer vom 15. bis 20. Oktober ist heil übergekommen. „Die Menschen in den Orten Lanowzy und Gribowa waren völlig überrascht, dass wir ihnen trotz der Unruhen in der Ukraine Hilfe gebracht haben. Wir haben so vielen helfen können, denn es mangelt besonders an Kleidung“, erklärten Hinrikus Ude, Reinhold Diekamp, Ferdinand Dreising und Gerhard Hoffschroer, die den Hilfsgütertransport in die Ukraine begeleiteten.

Ein Hilferuf von der Sozialstationleiterin Larisa im ukrainischen Ort Lanowzy erreichte den Freundeskreis am 3. September. Sie berichtete, dass in der Rayon Lanowzy viele Flüchtlinge aus Lugansk sind, für die sie Unterkünfte in unbewohnten Häuser in den umliegenden Dörfern gefunden habe. Sie habe sogar ihren Kühlschrank und den Elektroherd hingegeben. Diese Leute, meistens Mütter mit Kindern, brauchten auch etwas zu essen, Kleidung oder Geschirr. Die Freunde reagierte sofort und starteten einen Spendenaufruf, der eine Welle der Hilfsbereitschaft auslöste.

Die Menschen erinnerten sich sofort daran, dass aus der Region während des zweiten Weltkrieges 80 junge ukrainische Zwangsarbeiter nach Lingen verschleppt worden waren, um im damaligen Reichseisenbahnausbesserungswerk zu arbeiten. Ebenso trugen die ständigen Meldungen über die Schrecken der kriegerischen Handlungen im Osten der Ukraine dazu bei. Im Lager bei Hermann Pieper in Bramsche türmten sich die Kartons mit Kleidung. So machten sich Irmgard Pieper und Irmgard Schomaker ans Werk und sortierten tagelang die Sachen aller Größen. Sie verpackten diese in Kartons, auf denen der Inhalt angegeben war. Nach dem Wiegen wurden die Pakete mit Inhalt für den Zoll aufgelistet.

„Es wurde sehr viel Kleidung übergeben, teilweise neuwertig“, freute sich Hinrikus Ude, der mit Hilfe von Reinhold Diekamp einen ukrainischen Spediteur gewinnen konnte. Er erklärte sich bereit, nur gegen Kraftstoffkosten die 696 Kartons, drei elektrische Rollstühle, sechs Tische, 25 Stühle und fünf Krankenhaus Betten (insgesamt neu Tonnen) nach Lanowzy bringen. „Da auch einiges an Geld auf das Spendenkonto eingegangen war, konnte wir diesen Betrag zur Verfügung stellen“, erläuterte Ude, der stellvertretend Erwin Heinen von der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Dieter Krone, der Kolpingfamilie Bramsche und einigen Unternehmen für die finanzielle Unterstützung der Aktion dankt.

Am 14. Oktober traf der Sattelzug in Bramsche ein und wurde von vielen fleißigen Helfern beladen. „Die Aufstellung der Listen, die Unterschriften vom DRK Lingen, die Übersetzung ins Ukrainische und die Einladung aus Ternopyl sind vier Stunden vor der geplanten Abfahrt das Lkw um 19 Uhr eingegangen. Das hat auch einige Schweißtropfen gekostet, von den Nerven ganz zu schweigen“, resümierte Ude. Als Begleiter starteten am 15. Oktober um 5.30 Uhr im VW-Bulli Reinhold Diekamp, Ferdinand Dreising, Gerhard Hoffschroer und Hinrikus Ude, um mit dem LKW die polnisch-ukrainische Grenze zu passieren.

Nach der glücklichen Heimkehr berichtete das Quartet beim Treffen der Freundeskreises in der Halle IV, dass sie um 18 Uhr das Hotel „Ines“, 31 Kilometer vor Rzeszow erreichte haben. Der LKW befand sich noch zwischen Krakowice und Krakow. Die vier fuhren am 16. Oktober um 8.30 Uhr weiter zum Grenzübergang Mlyny / Krakovets. Hier trafen sie um 10.45 Uhr ein und warteten im Grenzbereich zwei Stunden auf den LKW, dessen Fahrer natürlich seine Fahrt- und Ruhezeiten einhalten musste. Nach verhältnismäßig zügiger Abfertigung standen sie um 13.45 Uhr dem ukrainischen Zoll gegenüber. Nach einigen Problemen und dem Eintragen der Listen in ein ukrainisches Zollformular konnten beide Fahrzeug um 17.30 Uhr mit einer Plombe für die LKW-Ladung den ukrainischen Zollbereich verlassen.

Ein großes Lob sprachen Diekamp, Dreising, Hoffschroer und Ude dem deutsch sprechenden ukrainischen Lkw-Fahrer aus, der jede Anlaufstelle beim Zoll kannte und sie

kräftig unterstützt hat. Ude erklärte: „Der LKW kann, bedingt durch die Ruhezeiten, nur bis Lwiw fahren. Wir vereinbaren mit dem Fahrer, dass wir zum Hotel nach Ternopil fahren und am nächsten Tag beim Zoll auf ihn warten werden. Um 22.15 Uhr sind wir nach der Fahrt über katastrophale Hauptstraßen – man spürte zuletzt jeden Knochen in seinen Körper – endlich im Hotel angekommen und fallen um 23.15 Uhr „geschafft“ in die Betten.“

Am 17. Oktober folgte ab 9 Uhr die Abfertigung im Zollhof: Der Sattelzug war pünktlich vor Ort. „Der Zollbeamte ist sehr zuvorkommend und man hat den Eindruck, dass er wirklich nur seine unbedingt notwendige Arbeit macht. Um 10.30 Uhr starten wir mit einem Zöllner an Bord in Richtung Sozialstation Lanowzy und kommen dort um 11.30 Uhr an, berichtet Ude und erklärte: „Die Menschen sind über den ersten Hilfsgütertransport in diesem Jahr in die Region völlig überrascht. Wir sind es aber auch, denn hier erwarten uns zwei Fahrzeuge und zehn junge Männer, die für das Entladen des Sattelzuge bereit stehen. Sie sind von der „Freiwilligentruppe“, die in einem Camp zum „Ost-Einsatz“ ausgebildet werden. Sie schienen Freude an dieser Arbeit zu haben, denn um 14.30 Uhr sind die gesamten Hilfsgüter vom LKW in die Räumlichkeiten der Sozialstation getragen.“

Der Zoll wird zwei bis drei Wochen benötigen, um die Unterlagen zu prüfen. Dann können die Sachen freigegeben werden. Mit freien Paketen fährt das Quartett nach Juskowzy und liefert diese dort bei ihren Freunden ab. Sie trafen mit Anja und ihrer Mutter, Swetlana und Andrey, Dolmetscherin Natalya, der Rot-Kreuz-Chefin von Ternopil, Lesja und Larissa von der Sozialstation Lanowzy zusammen. Die vier waren aber auch die knapp 1800 Kilometer gefahren, um für den ehemaligen Zwangsarbeiter „Franz„ (Wassilij Ratuschko), der vor einem Jahr gestorben ist, einen Grabstein aufstellen zu lassen. „Franz“ hatte am 24. Juni 1991 mit seinem Freund „Marian“ (Prokop Schafuruk) Lingen besucht. Bei Steinmetz Volodymyr entscheidet sich Enkelin Nadja für eine schwarze, in der Mitte offene Grabplatte.

Um die Sozialstation in Lanowzy „winterfest“ zu machen, wurde ein Angebot über eine Außentür und neun Kunststofffenster eingeholt. Die 1200 Euro sind OK und so wird die Maßnahme freigegeben. Bei der Sozialstation in Juskowzy ist Dach immer noch so undicht wie in Vorjahren. Bürgermeister Mischa konnte bisher noch kein Geld auftreiben, verspricht aber nach deutlichen Worten von Reinhold Diekamp, sich mit aller Kraft für ein neues Dach einsetzen. Im Kindergarten stehen die sechs Doppelstock-Kinderbetten der letzten Maßnahme, die aus bester Qualität gefertigt sind. Die vier entscheiden, dass auch die restlichen vier Betten in bewährter Manier über Lesja bestellt werden.

Der Schulleiter ist hoch erfreut, als ihm 750 Euro für die Ausstattung der Klassen (Tafeln usw.,) übergeben werden. Beim Besuch der Familie Smoly erklärte Mila: „Ich habe „kribbeln“ im rechten Arm gehabt und gedacht, es kann doch nicht sein, das die Deutschen kommen. Und jetzt ist das „Wunder“ eingetreten, ihr seid da!“ Es wurde auch über die Ostukraine gesprochen und es kam heraus, dass Dima, der Enkel von Mila, alle vier Wochen in diese Region fahren müsse. Sasha zeigte Bilder von dem Sohn von Olga der Architektin, der 41 Tage bei den Separatisten in Gefangenschaft war, dort schwer misshandelt worden sei. Es sei als gebrochener junger Mensch nach Lanowzy zurückgekehrt. Ebenso kam heraus, dass auf Seiten der Separatisten etliche Leute aus Tschetschenien kämpften und die Bevölkerung große Angst vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine habe.

„Mit dem Gefühl, etwas gutes für die Menschen getan zu haben, machten wir uns am 19. Oktober auf Rückfahrt in die Heimat. An der polnischen Grenze wurden wir nach einer ausgiebigen Wartezeit (Schichtwechsel usw.) sehr gründlich gefilzt“, erzählte Ude. Nach der Übernachtung im Hotel Katowice in Katowice geht es weiter an Breslau, Magdeburg, Braunschweig und Hannover vorbei nach Lingen. Sie treffen um 19.15 Uhr wieder bei Pieper in Bramsche ein und stellen fest: „Es war eine Hilfsaktion zur richtigen Zeit für eine gute Sache, die durch glückliche Umstände und einem enormen Einsatz vieler Menschen umgesetzt werden konnte!“

Mehr an Sicherheit und Komfort EmslandArena mit Haltebügeln nachgerüstet

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Stahlbügel auf der Tribünenanlage erleichtern den Gästen der EmslandArena ab sofort den Weg zu ihren Plätzen. „Unter anderem auch auf Anregung vieler Gäste des Veranstaltungszentrums haben wir im Treppenbereich nachgerüstet“, erklärt Florian Krebs, der Geschäftsführer der EmslandArena. „Damit bieten wir ein Mehr an Sicherheit, aber auch Komfort und nicht zuletzt Atmosphäre für unsere Besucher – unsere Gäste sollen sich in der Arena wohl und sicher fühlen.“ Die beleuchteten Stahlbügel wurden jeweils an den Enden der Sitzreihen angebracht. „Die Besucher, die auf der Tribüne sitzen, können sich festhalten, während sie die Stufen zu ihren Plätzen hinab- oder von dort aus wieder hinaufsteigen“, so Florian Krebs. Dadurch dass die Stahlbügel nur an den Enden der Sitzreihen angebracht seien, sei der Blick auf die Bühne aber nach wie vor frei.

Grundsätzlich empfiehlt das Team der EmslandArena Besuchern mit körperlichen Einschränkungen, Sitzplatzkarten in den oberen Reihen zu erwerben. Dann müssen die Gäste nur zwei Treppenstufen bewältigen. Im Foyer befindet sich in der Mitte ein Aufzug, mit dem die Zuschauer den Umlauf mühelos erreichen.

 

Großkontrolle brachte viele Erfolge

Bad Bentheim – (ots) – Die Großkontrolle der Polizei am Donnerstag am Grenzübergang der Autobahn A 30 hat viele Erfolge gebracht.Polzei-Kontrolle Foto Spelle News

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Insgesamt wurden zwischen 09.00 Uhr und 16.00 Uhr 92 Lkw und 541 Pkw kontrolliert. 806 Persinen wurden von den Beamten überprüft. 44 Lkw wurden beanstandet und in 12 Fällen aufgrund von technischen Mängeln die Weiterfahrt untersagt. In 18 Fällen wurden Mängel bei der Ladungssicherung festgestellt und es gab 43 Fälle von Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht (Nichteinhalten der Lenk- und Ruhezeiten, Beanstandungen Kontrollgerät oder Fahrtenschreiber). Insgesamt waren

154 Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Osnabrück, der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Münster, des Zolls, der BAG und der niederländischen Polizei im Einsatz. Durch das GPT wurde in den Niederlanden drei Personen aus Ahaus in einem Auto kontrolliert.

Dabei wurden etwa 500 Gramm Marihuana sichergestellt und die drei Personen vorläufig festgenommen. Drei Autofahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis und in vier Fällen wurde festgestellt, dass die Ausweispapiere gefälscht waren. In einem Auto wurde eine verbotene Stahlrute gefunden und ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Insgesamt wurden wegen Verstöße und Straftaten 5215 Euro an Sicherheitsleistungen einbehalten. Leitender Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann (Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim) und Polizeirat Frank Vornholt (Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim), die den Einsatz geleitet hatten, zeigten sich mit dem Ergebnis hoch zufrieden.

Polizei fahndet mit Foto nach Bankräuber

Das Foto wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen

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Mit einem Foto der Überwachungskamera fahndet die Polizei jetzt nach dem unbekannten Mann, der am Mittwochvormittag die Volksbank in Schöninghsdorf überfallen hat. Wie bereits gem,eldet, war der unbekannte Mann gegen kurz vor 11.00 Uhr in die Schalterhalle gegangen, hatte die anwesenden Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Dem Täter wurde ein geringerer Geldbetrag ausgehändigt, den er in eine mitgebrachte Plastiktüte mit buntem Aufdruck verstaute. Der Täter flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter mit mehreren Polizeistreifen, auch aus den Niederlanden, verlief ergebnislos. Der Mann war etwa 30 bis 40 Jahre alt und um die

1,80 Meter groß und schlank. Er trug ein helles Kapuzensweatshirt und darunter ein dunkles T-Shirt mit Aufdruck im Brustbereich. Weiterhin war er bekleidet mit einer blauen Jeans und schwarzen Sportschuhen, die unten einen weißen Rand hatten. Auf dem Kopf hatte er eine schwarze Mütze mit hellen Streifen. Weiterhin trug er schwarze Handschuhe und eine Brille. Die Polizei nahm ihre Ermittlungen auf und sicherte erste Spuren am Tatort. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Identität geben können, oder denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Schöninghsdorf aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer

(0591) 870 zu melden.