Umwelttag fördert Gemeinschaft

Spelle – Über 130 engagierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich in der vergangenen Woche zum Umwelttag. In den drei Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne wurde die Umgebung von Müll und Unrat befreit.

„Eine tolle Aktion, die auch die Gemeinschaft fördert. Zahlreiche Vereine, Verbände, Gruppen und auch Einzelpersonen haben sich für den Umwelttag angemeldet, um einen unverzichtbaren Anteil zur Ortsbildverschönerung  zu leisten“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf stolz. Den fleißigen Helfern wurden verschiedene Gebiete zugeteilt, in denen sie sich auf die Suche nach unansehnlichen Gegenständen und vor allem Müll machten. Besonders durch die jüngeren Teilnehmer wurde der Umwelttag mit viel Elan und vor allem Spaß durchgeführt. Im Anschluss gab es für alle Freiwilligen natürlich eine Stärkung. „Ich möchte mich, auch im Namen meiner Bürgermeisterkollegen Georg Holtkötter und Karlheinz Schöttmer sowie meiner Bürgermeisterkollegin Magdalena Wilmes bei allen bedanken, die ihren Beitrag zu einer schöneren Umwelt in der Samtgemeinde Spelle geleistet haben“, so Hummeldorf.

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Bildunterschrift: Den engagierten Bürgerinnen und Bürgern gilt ein recht herzliches Dankeschön

 

Neue Schleusen auf der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals Planfeststellungsbeschluss liegt vor

DEK Schleuse Gleesen Schiff

Die über 100 Jahre alten Schleusen auf der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) werden durch 5 neue Schleusen mit zukunftsgerechten Abmessungen von 140 m Länge und 12,5 m Breite ersetzt. Für die Schleusen Gleesen, Hesselte und Venhaus in Niedersachsen liegt der Planfeststellungsbeschluss nunmehr vor. Ein zweites Planfeststellungsverfahren wird für die Schleusen Rodde und Bevergern in Nordrhein-Westfalen derzeit durchgeführt.

Mit Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses wird dann Baurecht vorliegen. Dazu die Projektleiterin vom Wasserstraßen-Neubauamt Datteln (WNA), Birgit Maßmann: „Unsere Planungen sehen vor, dass die Baumaßnahmen für den ersten Schleusenneubau in Gleesen noch in diesem Jahr beginnen können. Die Inbetriebnahme ist dann für 2019 geplant.“Der Bund investiert bis 2025 für den Bau der 5 neuen Schleusen auf der DEK-Nordstrecke rd. 450 Mio. €. Mit der Planung und Projektrealisierung ist die Projektgruppe „Neue Schleusen DEK-Nord“ beim WNA beauftragt.

Projektpartner aus der Region unterstützen das Projekt mit zusätzlichem Planungspersonal, wodurch der Planungsprozess deutlich verkürzt werden konnte. Mit der Finanzierung von Planungspersonal in einemUmfang von 6 Mio. € dokumentieren die regionalen Vertragspartner ihr Engagement für diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

Hierbei federführend ist der Landkreises Emsland zusammen mit emsländischen Anrainerkommunen, mit den Landkreisen Steinfurt, Aurich und Leer, den IHKs Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, Ostfriesland und Papenburg, dem Bund und dem Land Niedersachsen.Landrat Reinhard Winter und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf begrüßen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Schleusen Gleesen, Hesselte und Venhaus.

Landrat Winter: „Der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals kommt damit einen entscheidenden Schritt voran. Es ist eine strukturpolitisch äußerst wichtige Aufgabe, die wir hier umsetzen. Damit haben künftig moderne Großmotorgüterschiffe freie Fahrt auf der Nordstrecke des DEK. Wir sind sehr froh, dass der Bund ohne Wenn und Aber zu diesem Projekt steht“.

IHK-Hauptgeschäftsführer Graf: „Mit dem Ersatz der alten Schleusen wird nicht nur ein Engpass im Wasserstraßennetz beseitigt, sondern auch eine stärkere Verlagerung von Transporten auf das kostengünstige Binnenschiff ermöglicht. Für die Wirtschaft ist dies ein wichtiger Meilenstein“.

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Bild: (v. L.) Kreisbaurat Dirk Kopmeyer, Landrat Reinhard Winter, Projektleiterin Birgit Maßmann und Ministerialrat Peter Seus vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Schleuse Gleesen. (Foto: Landkreis Emsland)

Meppen und Haren werden zu „Schutzräumen“ Ausweitung des Präventionsprogramms CTC auf nun sechs Standorte

Meppen. Als einziger Flächenlandkreis in Niedersachsen und als eine der ersten deutschen Kommunen neben Hannover und Göttingen hat der Landkreis Emsland am Präventionsprogramm „Communities That Care“ (CTC) teilgenommen – zunächst noch als Modellversuch von 2009 bis 2012 in den vier Samtgemeinde Werlte, Sögel, Freren und Spelle, später dann unbefristet in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen und der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Jetzt nimmt das Projekt einen weiteren wichtigen Schritt: In den Jahren 2015 und 2016 kann es auf zusätzliche Städte und Gemeinden im Landkreis ausgeweitet werden. Haren (Ems) und Meppen werden beitreten.

Möglich wird die Ausweitung auf dann insgesamt sechs Kommunen durch weitere Fördermittel, die vom Landespräventionsrat Niedersachsen bereitgestellt wurden. Landrat Reinhard Winter begrüßte die Bürgermeister Helmut Knurbein (Stadt Meppen) und Markus Honnigfort (Haren, Ems) aus diesem Anlass im Meppener Kreishaus. Da der Landkreis das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim durchführt, nahmen auch ihr Leiter, Karl-Heinz Brüggemann, und Klaus Hackmann, Experte für Kriminalprävention, teil. In dem Projekt sollen Risikofaktoren wie Alkohol- und Drogenmissbrauch, Gewalt, Schulversagen und Jugendkriminalität gezielt reduziert und Schutzfaktoren eingerichtet werden. „Es soll eine Umgebung geschaffen werden, in der Kinder und Jugendliche sicher aufwachsen und sich positiv entwickeln können. Es setzt also an, bevor etwas passiert“, erläutert Winter. Dazu werden langfristige Präventionsstrategien erarbeitet, die auf die jeweiligen Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten sind. Dazu wurden in Sögel, Werlte, Freren und Spelle lokale Akteure der Schulen, Kommunen, Familienzentren, Kirche, Landkreis Emsland, Polizei und Ehrenamtliche tätig. Bereits bestehende Präventionsangebote wie beispielsweise KomA (Kontrollierter Umgang mit Alkohol) und die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz durch Elternkurse sowie vielfältige Angebote direkt vor Ort wurden dabei gezielt ausgeweitet, neue Angebote wie Sozialkompetenzprogramme in Schulen zusätzlich eingeführt. Winter hofft auch, dass weitere Städte und Gemeinden Interesse an einer Beteiligung signalisieren werden.

„Es geht nun darum zu überlegen, wie die Erfahrungen aus der Praxis in den neuen Standorten Meppen und Haren konkret umgesetzt werden können“, betonten Honnigfort und Knurbein. Im Einzelnen sollen nun u. a. ein Gebietsteam gegründet und die lokale Koordination festgelegt werden. Anhand der Ergebnisse der Befragung von Schülern im Alter von zwölf bis 18 Jahren, die an den weiterführenden Schulen im gesamten Kreisgebiet vor den diesjährigen Sommerferien durchgeführt werden soll, sollen entsprechende Maßnahmen überlegt werden.   „Wir sind sehr froh, dass wir mit Haren und Meppen zwei weitere Kommunen aus dem Emsland für dieses Projekt gewinnen konnten und wir die guten Erfahrungen, die wir in Werlte, Sögel, Spelle und Freren sammeln konnten, jetzt auch dort anwenden können“, erklärte der Leiter der Polizeiinspektion, Karl-Heinz Brüggemann.

Communities that Care (zu deutsch: Gemeinschaften, die sich kümmern) wurde Anfang der 1990er Jahre in den U.S.A. entwickelt und wird mittlerweile auch u. a. in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Australien und Kanada praktiziert. Es beinhaltet eine umfassende und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Präventionsstrategie in der Kommune, um Kinder und Jugendliche frühzeitig vor gefährdenden Einflüssen zu schützen.

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Bild: (v. l.) Landrat Reinhard Winter, Bürgermeister Helmut Knurbein (Meppen), Bürgermeister Markus Honnigfort (Haren) und  Karl-Heinz Brüggemann, Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, kamen zum konstituierenden Treffen zusammen. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Ein schlechter Scherz der Bahn, Bahnhofskiosk in Lingen muss wieder schließen nach nur drei Monaten!

Nach nur drei Monaten muss Julius Frilling seinen Kiosk im Bahnhof Lingen wieder schließen, den er mit viel Herzblut und einige Tausend Euro renoviert und aufgebaut hat. Diese Nachricht erreichte uns Heute!………

Liebe Kunden,

leider müssen wir mitteilen, dass die Bahn uns mit Frist zum 31. März aufgefordert hat den mit Liebe und viel Herzblut eingerichteten Verkaufskiosk im Bahnhof zu schließen. Dies erfolgt aufgrund einer neuen Brandschutzprüfung durch die Bahn.

Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer mobilen Lösung und möchten Sie bis dahin an unseren STADTKIOSK in der Lookenstraße – Höhe Douglas verweisen. Hier stehen wir mit der kompletten Palette unseres Angebotes zur Verfügung.

Der letzte Verkaufstag ist somit der Sonntag, 29. März!

Wir sind sehr enttäuscht und haben viel Leidenschaft in diesen Kiosk gesteckt und hoffen gemeinsam mit der Stadt eine schnelle Lösung zu finden.

Für die wenn auch kurze Treue bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

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Bericht und Foto© Julius Frilling

( Gefällt mir=lesenswerte Meldung )

Erste Hilfe Fortbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Spelle mit dem DRK Ortsverbandes Spelle

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Zu Beginn des Jahres haben wir wieder eine Fortbildungsreihe zur ersten Hilfe absolviert. Dieser Lehrgang ist für uns von großer Wichtigkeit, da der Regelrettungsdienst möglicherweise durch Paralleleinsätze, schlechte Wetterverhältnisse, Stau oder Eigenunfälle erst nach der freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort. Auf einen solchen Fall möchten wir bestens vorbereitet sein. Dazu erhielten wir professionelle Hilfe durch Marina Schüring und Sonja Wallmann vom DRK Ortsverband Spelle. Zunächst haben wir eine theoretische Einheit durchlaufen, um Neuerungen in den Leitfäden der ersten Hilfe zu besprechen und umzusetzen. Hinzu kamen Auffrischungen zu einigen, besonders wichtigen Maßnahmen, die bei einem Notfall essentiell notwendig sind: Beispielsweise ist die stabile Seitenlage, die Überstreckung des Kopfes bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder auch die Entscheidung, ob einem bewusstlosen Motorradfahrer der Helm abgenommen werden muss oder nicht. Unklarheiten wurden souverän von Sonja und Marina beseitigt, sodass wir mit viel aufgefrischtem Wissen den praktischen Teil angehen konnten. Im Praxisteil wurden durch die beiden Ausbilderinnen mit Unterstützung des Jugendrotkreuzes Spelle Fallbeispiele vorbereitet, wie sie auch im Alltag auftreten können:
Zustände nach Verbrennungen, Treppenstürzen, Fahrrad – Auto – Kollisionen, Motorradunfall und Betreuung von Betroffenen.
Bei der Durchführung der Szenarien lagen die Hauptaspekte darin, die Situation zu analysieren und dementsprechend zu handeln. Dabei wurde das zuvor gelernte in 5er Teams in die Praxis umgesetzt. Durch ein Team der realistischen Unfalldarstellung wurden die Mimen des Jugendrotkreuzes realitätsnah geschminkt, damit „richtige“ Wunden erkannt und versorgt werden müssen. Auch die patientengerechte Betreuung wurde in der Durchführung beachtet.
Letztendlich half es allen Beteiligten sich wieder mit der Erstversorgung an einem Unfallort auseinanderzusetzen, um im Ernstfall intuitiv richtig handeln zu können.
Unser Dank gilt dem gesamten Team des DRK Ortsverbandes Spelle, die uns diese äußerst realistischen Übungen ermöglicht haben.

Bericht: Feuerwehr Spelle 

13 Osterfeuer laden in Lingen zum geselligen Beisammensein ein

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Lingen. Auch in diesem Jahr veranstalten am Ostersonntag viele Vereine und Verbände in Lingen ihre traditionellen Osterfeuer. Insgesamt 13 dieser Brauchtumsfeuer sind von der Stadtverwaltung genehmigt worden und laden zum geselligen Beisammensein ein. In den Abendstunden können am Ostersonntag folgende Osterfeuer besucht werden:

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“
  • Brockhausen: Ackerfläche an der Straße „Brockhauser Teiche“
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“
  • Darme: auf der Fläche an der Ecke „Zum Heidhof/Groten Esch“
  • Estringen: am Sportplatz Estringen
  • Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus/Marientreff an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche Ecke „Holzkamp/Brockortstraße“
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche  am „Rabergweg“
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“

Rheine, Fußgänger nach Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizei

Rheine (ots) – Ein Verkehrsunfall, bei dem ein 44-jähriger Rheinenser lebensgefährlich verletzt wurde, gibt der Polizei Rätsel auf. Der Mann aus Rheine war am Dienstag (24.03.) mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen. Gegen 20.15 Uhr kehrte er nach Hause zurück.Unmittelbar nach seiner Rückkehr brach er schwer verletzt zusammen.

Ein hinzugerufener Notarzt stellte lebensgefährliche Verletzungen fest und ordnete sofort die Einlieferung in ein Krankenhaus an. Der Fahrradfahrer konnte noch angeben, dass er gegen 19.45 Uhr an der Kreuzung Hansaallee / Paulstraße sein weißes Elektrofahrrad, vom Imbiss Kochlöffel kommend, in Richtung Baumarkt Obi geschoben habe. Hier sei er von einem unbekannten Pkw angefahren worden. Anschließend sei der Wagen in die Paulstraße abgebogen und habe sich vom Unfallort entfernt, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Ein unbekannter Mann habe ihm dann geholfen von der Fahrbahn zu kommen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dieser Unfallflucht aufgenommen.

Sie hat die vorhandenen Spuren am Unfallort gesichert. Anhand dieser Spuren lässt sich der Unfall nicht eindeutig rekonstruieren. Die Polizei bittet Zeugen, die an diesem Abend  diesen Verkehrsunfall mit dem Radfahrer beobachtet haben, sich dringend mit der Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215,  in Verbindung zu setzen.

Insbesondere bittet sie den unbekannten Mann, der erste Hilfe geleistet hat, sich bei der Polizei in Rheine zu melden.

Mit “Fantasiedokument” unterwegs / Führerschein war selbst hergestellt

GTP Kelle zum Anhalten

BadBentheim / Gildehaus. Bundespolizisten haben am Mittwoch an der Anschlussstelle Gildehaus einen 21-Jährigen mit einem gefälschten Führerschein ertappt. Der Mann war gegen 16.45 Uhr, aus den Niederlanden über die A 30 in das Bundesgebiet eingereist. An der Anschlussstelle Gildehaus wurde das Fahrzeug durch die Beamten angehalten und überprüft. Sie staunten nicht schlecht, als der 21-jährige Fahrer dabei statt einer amtlichen Fahrerlaubnis, einen sogenannten “Fantasie-Führerschein” aushändigte. Der angeblich internationale Führerschein war komplett selbst gefertigt. Der junge Mann selbst war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Mann ein.