Einsatz: Schlauchboot auf Ems gesichtet

Ein auf dem Kopf treibendes Schlauchboot hat am Mittwochvormittag Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen: Gegen 11 Uhr rückte unter anderem die Wasserrettung aus, ein Polizeihubschrauber suchte die Umgebung ab.
Update: Das Schlauchboot wurde mittlerweile im Bereich von Salzbergen aus der Ems gezogen. Da die Außenhaut eingerissen ist, vermutet die Polizei, dass sich das Boot losgerissen haben könnte. Hinweise auf Insassen gebe es nicht. Die Polizei bittet um Hinweise, die zur Herkunft des Bootes beitragen können.

mehr dazu im Video von herein.tv

Ein treibendes Schlauchboot

Meldung der Polizei Rheine:

Rheine, verdächtiger Gegenstand auf der Ems – gekentertes Boot-
Ein gekentertes Schlauchboot auf der Ems führte heute, am Mittwoch (23.07.) zum Einsatz der Polizei, des Polizeihubschraubers und der Feuerwehr im Bereich der Innenstadt von Rheine. Hier hatten Zeugen das Schlauchboot im Bereich der Bodelschwingbrücke / Konrad Adenauer Ring gegen 10.55 Uhr gesichtet. Das Boot trieb mit der Unterseite nach oben auf dem Gewässer. Da nicht feststand, ob Personen mit dem Boot unterwegs waren, wurden die Polizei und die Feuerwehr gerufen. Die Beamten suchten die Ems im weiteren Verlauf ab, konnten aber keine Hinweise auf in Not geratene Personen erlangen. Zur Unterstützung der am Ufer suchenden Polizisten wurde ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera angefordert, der die Suche nach einer Stunde erfolglos abbrach. Gegen 14.00 Uhr wurde das Boot kurz hinter der Landesgrenze im Bereich von Salzbergen von der Wasserschutzpolizei aus der Ems gezogen und sichergestellt. Die Außenhaut des Schlauchbootes ist eingerissen, so dass zu vermuten ist, dass sich das Boot losgerissen haben könnte. Hinweise auf Insassen gibt es nicht. Die Polizei bittet unter Telefon 05971/ 938 – 4215 um Hinweise, die zur Herkunft des Bootes beitragen können.

Treffen mit den Bürgermeistern

Präsentation Ergebnisse H. Gößling

Förderung der Jugendarbeit als lokale Herausforderung, unter dieser Überschrift könnte man die Ergebnisse eines Informations- und Austauschtreffens zwischen dem Vorstand des Kreisjugendring Emsland und den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen im Landkreis Emsland zusammenfassen. 28 Bürgermeister, Vertreter aus Verwaltung und des Rates folgten der Einladung ins Kreishaus.

Im Rahmen des Gespräches wurde neben der aktuellen Kampagne des Kreisjugendring (KJR) Emsland „Jugendarbeit-Das bringt dir was!“ vor allem die Ergebnisse bzw. Themen des Zukunftstages „Jugendarbeit 2020 – Alles im Griff?!“ aus dem Jahr 2012 bearbeitet. Im Rahmen des Zukunftstages haben rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene eine Vielzahl von Themen erarbeitet. Eine Aufgabe für Bürgermeister kann es sein, die lokalen Anbieter der Jugendarbeit, incl. der weiterführenden Schulen mit einander zu vernetzen  und bei Bedarf zu unterstützen. „Gerade hinsichtlich der Unterstützung, können Sie als Bürgermeister gute Türöffner für die Vereine und Verbände sein“, so der 1. Vorsitzende des KJR Matthias Heyen.

Neue Themen für die Zukunft sind neben dem Thema Inklusion, auch die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und Wirtschaft. Dabei geht es nicht nur um die Unterstützung der Jugendarbeit durch die Wirtschaft, sondern auch darum, dass gemeinsam geschaut werden kann, wie es allen Beteiligten gelingen kann, Jugendliche dafür zu gewinnen in der Region zu bleiben bzw. zu integrieren um gemeinsam gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Ein Thema welches sowohl für die Bürgermeister als auch für den Kreisjugendring ein Herzensanliegen ist, ist das Thema Jugendarbeit und Politik. Günther Wigbers, Samtgemeindebürgermeister aus Sögel wünscht sich für die kommende Kommunalwahl im Jahr 2016 viele junge Leute die sich für ein Amt zu Verfügung stellen.

Innerhalb der Diskussion wurde aber auch deutlich, dass es unterschiedliche Formen der Jugendbeteiligung geben muss. Dabei ist aber wichtig, dass Jugendliche Gestaltungsspielraum und finanzielle Mittel erhalten müssen, um ihre Anliegen auch möglichst zeitnah umsetzen zu können. Nicht nur bei diesem Thema, sondern bei allen Themen wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass es feste und vor allem bekannte Ansprechpartner für die Aktiven in der Jugendarbeit gibt. Damit dieses gelingen kann, wäre es natürlich gut, wenn es Flächendeckend Jugendpfleger geben würde, aber es ist auch schon sehr positiv, wenn der Bürgermeister einmal im Jahr z.B. die Leiterrunde besucht und sich nach der aktuellen Situation erkundigt, wie Marian Wienhoff, Mitglied des KJR-Vorstandes aus eigener Erfahrung in Bawinkel berichtet.

Zum Abschluss hat Matthias Heyen noch einmal dazu eingeladen, dass die Bürgermeister Einzelpersonen oder Gruppen für den Emsländischen Jugendförderpreis vorschlagen und damit auch ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung ablegen. Dieses konnte Magdalena Wilmes, als Bürgermeisterin der Gemeinde Lünne bestätigen. Sie bzw. die Samtgemeinde Spelle haben in den letzten Jahren mit der Nominierung und den daraus resultierenden Erlebnissen nur positive Erfahrungen gesammelt.

Plenum Bericht M. Heyen

 

Baufortschritt für den 5. Tennisplatz beim SCSV

Die Randsteine und die vorhandenen Zaunpfosten wurden gesetzt, so dass das ausführende Unternehmen jetzt mit der Erstellung der Drainage und der unterschiedlichen Bodenschichten aus Schlacke, Schotter, Eifelllava und dem roten Ziegelmehl beginnen kann.

Der Platz soll zum großen Doppelturnier im August spielbereit sein. Am Abschlusstag des Tenniscamps am 04.09.2014 ist die offizielle Eröffnung geplant.. So Thomas Sielker Vorsitzender der Tennisabteilung

 

Zwei Kesselwaggons entgleist

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Am Mittwoch gegen 05.00 Uhr sind im Bahnhofsbereich Nord von Bad Bentheim zwei leere Tankwaggons entgleist. Es handelt sich um Waggons der Bentheimer Eisenbahn, die auf einem betriebseigenen Gleis abgestellt waren. Am Donnerstag der letzten Woche waren sechs Tankwaggons dort abgestellt worden. Vorschriftsmäßig wurde der erste und der letzte Waggon mit einem Hemmschuh gesichert. Am Mittwochmorgen sollten diese sechs Waggons mit einer Diesellok rangiert werden. Vor dem Rangieren wurden die beiden Hemmschuhe vor dem ersten und letzten Waggon entfernt. Die Diesellok schob die sechs Waggons in Richtung Bahnhof. In einer Weiche entgleiste der erste Waggon mit beiden Achsen und der zweite Waggon mit einer Achse. Der Lokführer stellte fest, dass sich zwischen zwei Rädern einer Achse des zweiten Waggons ein Hemmschuh befand, der sich in der Weiche verkeilte und die Waggons zum Entgleisen gebracht hatte. Dieser Hemmschuh muss von einem bislang unbekannten Täter dort vorsätzlich platziert worden sein. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen Unbekannt eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich geschätzt auf mindestens 50000 Euro. Die beiden Waggons sollen heute im Laufe des Tages mit einem Kran einer Spezialfirma wieder auf die Gleise gestellt werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer (05922) 9800 zu melden.

 

Lokale Helden 2014 am Wöhlehof in Spelle

Jugenplege SG Spelle
An Freitag den 11.07.2014 fand im Wöhlehof zum 2. Mal das Konzert Lokale Helden statt. Organisatoren waren: Das Jugendforum der Gemeinde Spelle, das Wöhlehofteam und Jugendpfleger. Es waren ca. 150 Teilnehmer und Besucher bei dieser Veranstaltung gekommen um die Bands zu sehen, die Stimmung war an diesem Abend ausgelassen. Weitere Planungen stehen noch aus.
 
Line up war:
20:30 – 21:15 FRantic Age
21:30 – 22:15 Memories of Fake
22:30 – 23:15 Grenzwert
23:30 – 00:15 Unfames
 
Hier haben wir für Sie eine kleine Fotostrecke zusammengestellt.
 
 
Fotos © Jugendforum Spelle

Wir fahren zu Robin HOOD

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Die Aufführung findet von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt.
 
Abfahrtzeiten:
13.30 Uhr Ludwig-Schriever-Grundschule Lünne
13.35 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Heitel
13.45 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Varenrode
13.50 Uhr ST.Vitis Grundschule Venhaus
13.55 Uhr ab OBS Spelle ( Schulzentrum)
14.10 Uhr Ludgerus-Grundschule Schapen
 
Rückfahrt ca. 18.00 Uhr ab Tecklenburg
 
Preis 10,00 Euro pro Person ( Busfahrt+Eintritt)
Anmeldungen Online ab Montag, dem 14,07,2014 über www.spelle.de
oder Jugendpfleger Peter Vos  unter 05977 / 937-500

Landkreis stellt Fuhrpark auf Umwelt-Autos um

30 der insgesamt 64 Dienstwagen fahren mit alternativen BetriebssystemenFuhrpark2

Die Flotte der alternativ betriebenen Fahrzeuge im Meppener Kreishaus wurde aufgestockt: 30 von insgesamt 64 Dienstwagen werden nunmehr ökologisch angetrieben. „Wir leisten mit der Umstellung unseres Fuhrparks auf umweltfreundlich betriebene Fahrzeuge einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Landrat Reinhard Winter. Bei künftigen Neuanschaffungen würden an erster Stelle mit Erdgas oder Strom betriebene Fahrzeuge berücksichtigt, betonte der Landrat bei einem Pressetermin am Meppener Kreishaus, Gebäude II, bei dem die Wagen präsentiert wurden.

Ebenfalls nahmen Michael Diekmann von der EWE AG, Fachberater Erdgas, Frank Wölbern, Leiter EWE-Geschäftsregion Cloppenburg-Emsland, Johannes Timmer, Inhaber und Geschäftsführer Autohaus Timmer, Andreas Dohe, Verkaufsleiter Großkunden Autohaus Timmer, sowie der zuständige Dezernent Michael Steffens an dem Termin teil.

Neben einem Citroen Zero, der ausschließlich mit Strom fährt, und einem Opel Ampera, der Strom und Benzin nutzt, zwei VW eco-up, die mit Erdgas betrieben werden, sowie drei Audi A 3 Sportback g-tron, die mit dem in Werlte produzierten Audi e-Gas fahren, und zwei Erdgasbetriebenen Ford Focus vervollkommnen nun weitere 21 VW eco-up das vielfältige Angebot an Umweltautos.

„Der Fuhrpark hält nun für jede Verwendung einen passenden Öko-Wagen bereit. So sind wir u. a. mit dem Audi für lange Strecken mobil und halten für die relativ kurzen Wege die VW eco-ups zur Verfügung“, sagte Winter. Für alle Wagen spreche aber ganz klar die CO2-Bilanz. Durch den Austausch der VW Polo durch den VW eco-up beispielsweise verringere sich bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km der CO2-Ausstoß um 0,525 to je Fahrzeug. „Für alle 23 VW eco-up sind dies Einsparungen von rund 13 Tonnen CO2 im Jahr“, betonte Winter.