Kolpingstraße in Schapen wird saniert

Schapen – Im Schapener Ortskern rollen in den nächsten Monaten die Baumaschinen an: Die Kolpingstraße wird auf einer Länge von 950 Metern zwischen der Einmündung Speller Straße und dem Modehaus Schulte ausgebaut.

„Die Sanierung der Kolpingstraße ist für unsere Gemeinde ein wichtiges und großes Projekt“, begrüßte Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer die Gäste anlässlich des offiziellen Baubeginns. Nach Darstellung von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf trägt die Baumaßnahme entscheidend zur weiteren Verbesserung des Erscheinungsbildes sowie zur Steigerung der Verkehrssicherheit bei. Im Zuge der Sanierung wird die Regenwasserkanalisation erweitert und saniert. Um die Oberflächenentwässerung zu entschärfen, wird ein zusätzlicher Regenwasserkanal verlegt. Die technischen Details erläuterte Dipl.-Ing. Michael Gladen vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Spelle. So werde die Fahrbahn auf eine Mindestbreite von 5,50 Meter ausgebaut und bituminös hergestellt. Um insbesondere die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten, wird einseitig ein kombinierter Fuß- und Radweg in einer Breite von 2,50 Meter angelegt. Hummeldorf erläuterte, dass das Projekt bereits im Januar 2011 in das Mehrjahresprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz aufgenommen wurde. Im November sei für die insgesamt 950.000 Euro umfassende Sanierung ein Zuschussbescheid über 324.000 Euro erteilt worden. „Der Ausbau der Kolpingstraße verursacht ein großes Loch in der Gemeindekasse, sodass leider eine Kreditaufnahme notwendig wurde. Wenn wir die Sanierung jetzt nicht in Angriff genommen hätten, wäre der Zuschuss weggefallen“, gab der Rathauschef Einblicke in die Finanzierung. Die Fertigstellung der Maßnahme wird Mitte 2015 erwartet.

IMG_2822

BU: Den offiziellen Baubeginn zur Sanierung der Kolpingstraße läuten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (2.v.l.) und Bürgermeister Karlheinz Schöttmer (3.v.r.) gemeinsam mit den Ratsmitgliedern und den beauftragten Firmen ein.

Neue Trainingsanzüge für die C3 des SC Spelle/Venhaus

Vielen Dank für  die gesponserten Trainingsanzüge sagt die C3 Jugendmannschaft vom SC Spelle-Venhaus den Sponsor Christian Tenkleve Inhaber  “Ambulante Kranken- und Altenpflege” aus Spelle. Rolf Busch vom Fußballvorstand des SC Spelle / Venhaus schloss sich dem Dank für die Unterstützung der Jugendmannschaft im Namen der Fußballabteilung an.

©Film&Foto Media Spelle News - Homepage Foto

REWE-Weihnachtswette gewonnen 500 Euro für soziale Zwecke

Lingen REWE Weihnachtswette gewonnen 1

Die Jugendabteilung des SuS Darme hatte im Rahmen der REWE-Weihnachtswette mit dem Manager des REWE-Marktes an der Rheiner Straße, Dennis Krasniqi, gewettet, dass es nicht gelingt, 50 kostümierte Weihnachtsmänner vor dem Markt zu versammeln. Obendrein sollten sie gemeinsam das Lied „Heute, Leute, wird`s was geben“ singen. Der Wetteinsatz betrug 500 Euro. Dieser Herausforderung haben die Jugendlichen und Betreuer gerne angenommen. Sie rührten kräftig die Werbetrommel und appelliert an den Tatendrank der Nachwuchskräfte. Das Ergebnis war beeindruckend: Rund 150 Vereinsmitglieder aus Lingen-Darme und -Schepsdorf, davon 80 Spieler/innen der Jugendspielgemeinschaft waren dem Aufruf der Vereinsführung gefolgt und verwandelten den Eingangsbereich des REWE-Marktes in ein rot-weißes Farbenmeer. Als sie dann auch noch das geforderte Lied sangen, war die Wette gewonnen. Marktmanager Krasniqi überreichte den Scheck über 500 Euro an die Jugendabteilung. Das Geld ist für soziale vereinsinterne Zwecke gedacht.

Lingen REWE Weihnachtswette gewonnen 2

Der Vorsitzende der Jugendabteilung, Dirk Gehlker (links) , nahm von Marktmanager Dennis Krasniqi (Mitte) und dessen Assistent Jan-Niklas Böing (rechts) den Scheck in Empfang.

Vogelgrippevirus bestätigt Einrichtung von Sperrzonen – Tötung von rund 10.170 Tieren

emsland_logo_farbe

Der gestern im Landkreis Emsland aufgetretene Verdachtsfall von Vogelgrippe hat sich nun bestätigt. Die Untersuchungen des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg und des Friedrich-Loeffler-Instituts in Riems haben ergeben, dass es sich um eine hochpathogene aviäre Influenza vom Typ H5N8 handelt. 

Der Landkreis Emsland leitete umgehend die notwendigen Maßnahmen ein. So wurde um den Ausbruchsbetrieb – ein Entenmäster im nördlichen Emsland mit rund 10.100 Tieren – ein Sperrbezirk von einem 3 km Radius eingerichtet. In diesem liegen weitere 18 gemeldete Tierhaltungen mit insgesamt etwa 170.000 Tieren. Diese Betriebe werden nun im Folgenden klinisch beprobt und stehen unter genauer Beobachtung. Tiertransporte sind grundsätzlich untersagt. Angrenzende Landkreise sind von diesem Sperrbezirk nicht betroffen.

Darüber hinaus gelten Betriebe in einem 1 km Radius um den Ausbruchsbetrieb als besonders ansteckungsverdächtig. Hiervon sind drei Kleinstbetriebe mit einem Gesamttierbestand von rund 70 Tieren betroffen. Diese Betriebe werden nun unmittelbar geräumt und die Tiere werden tierschutzgerecht getötet. Dies gilt ebenfalls für die rund 10.100 Tiere des Ausbruchsbetriebs. Des Weiteren ist ein Beobachtungsgebiet von einem rund 10 km Radius um den Ausbruchsbetrieb angeordnet worden, in dem sich über 200 Betriebe mit rund 4 Mio. Tieren befinden. Die Ställe in diesem Gebiet stehen unter verstärkter Beobachtung. Auch hier sind angrenzende Landkreise nicht betroffen.

Zudem teilt der Landkreis Emsland mit, dass er nach derzeitiger Sachlage und einer Risikoabwägung momentan davon absieht, einen sogenannten Stand Still anzuordnen, da es sich um einen vereinzelten Entenmastbetrieb handelt. Bei einem Stand Still dürften in einem bestimmten Gebiet gehaltene Vögel für 72 Stunden weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden.

Der Virusbefall war gestern bei Eigenkontrollen im Entenmastbetrieb festgestellt worden. Der Betrieb war sofort durch den Landkreis Emsland gesperrt worden.

„Friedenslicht aus Bethlehem“ leuchtet erstmals im Neuen Rathaus Pfadfinder übergeben Friedenslicht an Oberbürgermeister Krone

12 19 Übergabe Friedenslicht

Lingen. Eine weite Reise liegt hinter dem Licht, das gestern Nachmittag im Lingener Rathaus angekommen ist. Von Bethlehem über Wien hat es seinen 4.300 Kilometer langen Weg bis in die Emsstadt gefunden und leuchtet nun erstmals auch im Lingener Rathaus. Im Rahmen der letzten Ratssitzung des Jahres empfing Oberbürgermeister Dieter Krone das Friedenslicht von dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder – Stamm Eberhard von Danckelmann sowie von der Pfadfinderschaft St. Georg Lingen. Die Kinder und Jugendlichen überreichten das Licht unter dem diesjährigen Motto „Friede sei mit dir – Shalom – Salam“. Mit der Aktion möchten sie ein gemeinsames Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Die Flamme wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Von dort aus wurde das Licht am dritten Advent per Zug nach Deutschland und damit auch nach Lingen gebracht. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird.

 

Verdächtiges Ergebnis im Emsland Entenbestand betroffen – Weitere Untersuchungen durch Laves und FLI

emsland_logo_farbe

Meppen. Der Landkreis Emsland teilt mit, dass es bei Eigenkontrollen zur Vogelgrippe in einem Entenmastbetrieb im nördlichen Emsland bei zwei Tieren ein verdächtiges Ergebnis gegeben hat.

Der ermittelte Befund betrifft das aviäre Influenza-Virus H5. Derzeit ist der Betrieb gesperrt. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Riems klären nun umgehend ab, ob ein Verdacht auf Vogelgrippe vorliegt. Von diesen Ergebnissen ist abhängig, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Bei einem Vogelgrippebefall müssen die Tiere tierschutzgerecht getötet und Sperrzonen eingerichtet werden.

Pkw im Dortmund-Ems-Kanal im Hafen Spelle/Venhaus entdeckt

IMG_4168

Am Mittwoch, 17.12.2014 wurde durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine  im Dortmund-Ems-Kanal im Hafen Spelle-Venhaus ein Pkw im Wasser entdeckt .

Mit Hilfe eines Kranes und Tauchern vom WSA Rheine wurde der PKW geborgen. Die freiwillige Feuerwehr Venhaus war ebenso mit 7 Leuten vor Ort um bei der Bergung unterstützend zu helfen. Hierbei handelte es sich um einen Mercedes SLK 200. Der Wagen wurde am Samstag, 13.12.2014 gestohlen und später im Dortmund-Ems-Kanal entdeckt.

IMG_4165 IMG_4166