Neues Konzept zur Schadstoffsammlung auf Wertstoffhöfen im Landkreis Emsland

Schadstoffmobil dem Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs vorgestellt

Meppen. Neben der jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindenden mobilen Sammlung wird der Abfallwirtschaftsbetrieb künftig zusätzliche Abgabemöglichkeiten für Schadstoffe aus Haushaltungen auf den emsländischen Wertstoffhöfen anbieten. Im Rahmen einer Informationsfahrt des Betriebsausschusses des Abfallwirtschaftsbetriebes Emsland wurde nun das neue Schadstoffmobil zur dezentralen Schadstofferfassung vorgestellt.

Schadstoffmobil

In rund 75 % aller Mülltonnen sind noch Schadstoffe enthalten – das hatte Ende 2011 eine Abfallanalyse ergeben. Vor diesem Hintergrund hatte der Betriebsausschuss einem ergänzenden Angebot zugestimmt. „Mit diesem Angebot auf den stark frequentierten Wertstoffhöfen sind wir viel näher am Bürger – und wir sind zuversichtlich, dass es gut angenommen wird“, freute sich Ausschussvorsitzender Heinz Cloppenburg. In einer Versuchsphase mit einem Leihmobil im vergangenen Jahr hatte sich bereits ein starkes Interesse bei den Bürgern gezeigt. Das neue Angebot ist speziell konzipiert für die Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle aus Haushaltungen, wie z.B. Leuchtmittel, Farbabfälle, Holzschutzmittel und Pestizide. Durch das Hakenliftsystem können die Container abgesetzt werden, so dass eine ebenerdige Abgabemöglichkeit vorhanden ist. Die Anlage verfüge zudem über alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, erläuterte Matthias Janning, Gefahrgutbeauftragter im Abfallwirtschaftsbetrieb und für die Schadstoffentsorgung zuständig.

Der Start ist am Freitag, 29.05.2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr auf dem Wertstoffhof in Sögel. Weitere Termine für die zusätzliche Schadstoffabgabe wird es im gesamten Landkreis Emsland geben, diese werden durch Aushänge an den jeweiligen Wertstoffhöfen, durch die örtlichen Bekanntmachungsblätter und auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes (www.awb-emsland.de) bekannt gemacht. Zukünftig wird auch eine Bekanntmachung der Daten über den Abfuhrkalender erfolgen.

Trendige Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Schlüsselbänder

Rheine. Jeder kennt sie, die Skyline von New York, die Skyline von London – doch wieso nicht einfach die Skyline von Rheine? Das Kloster Bentlage, das Gradierwerk an der Saline Gottesgabe, der NaturZoo, die Hünenborg auf dem Thieberg, die St.-Dionysius-Kirche in Mitten von historischen Gebäuden des Marktplatzes (u.a. Beckersches Haus, Beilmannsches Haus und Bürgerhaus), der Falkenhof, die Ludgerusbrücke über die Ems, die ehemalige Textilfabrik und heute das Ems-Einkaufs-Center (EEC), die St.-Antonius-Basilika und symbolisch ein Windkraftrad sind auf dieser zu sehen. Seit längerer Zeit schmückt die Rheine Skyline bereits Wände mit Wandtattoos, Autos mit Aufklebern, Fußballstadien mit Sitzkissen und Büros mit Tassen.

Neu eingetroffen sind die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline, die ab sofort beim Verkehrsverein erworben werden können.

Foto (Stadtpressestelle): Neue eingetroffen: Die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Cannabis-Indoor-Plantage entdeckt

Die Polizei Lingen hat am Donnerstag im Keller eines Wohnhauses im Meppener Stadtteil Esterfeld eine Cannabis-Indoor-Plantage sichergestellt. Aufgrund eines Hinweises hatte die Polizei den 52-jährigen Hausbesitzer aufgesucht und die Plantage mit insgesamt

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149 Cannabispflanzen entdeckt. Die Anlage befand sich in drei Kellerräume des Wohnhauses. Die vorgefundenen Pflanzen befanden sich in verschiedenen Wachstumsphasen, vom Steckling bis zu erntereifen Pflanzen. Zudem wurde bereits abgeerntetes Marihuana gefunden und ebenfalls sichergestellt. Beschlagnahmte Beweismittel begründen außerdem den Verdacht, das die Indoor-Plantage bereits einige Zeit in den Kellerräumen betrieben wurde. Auf Grund der Pflanzenanzahl und weiterer vorgefundener Beweismittel ist davon auszugehen, dass der Hausbesitzer mit dem in der Vergangenheit hergestellten Cannabis Handel getrieben hat. Der 52-jährige gab weiter an, auch selber regelmäßiger Cannabis-Konsument zu sein. Alle Cannabispflanzen sowie sämtliches Equipment der Indoor-Plantage wurde beschlagnahmt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 52-Jährige entlassen. In Kürze wird sich ein Gericht mit ihm befassen.

Erste Bahnschienen im Hafen Spelle-Venhaus verlegt

Im Zuge der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden aktuell die ersten Bahnschienen verlegt. Somit wird das Gelände neben den Verkehrsträgern Straße und Wasser auch über die Schiene angebunden sein und den dort tätigen Firmen äußerst flexible Lieferwege ermöglicht.
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Stefan Sändker, Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.) verfolgen gespannt die Arbeiten zur Anbindung des Hafens Spelle-Venhaus an das Schienennetz.
Bis Ende des Jahres werden im Hafengelände 4,6 Kilometer Bahnschiene verlegt und an die Schienenverbindung zwischen Rheine und Spelle angeschlossen. Nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker ist es aufgrund des zu erwartenden steigenden Logistikaufkommens für die Zukunft erforderlich, die Verkehrsstraßen zu entlasten und die freien Kapazitäten des Binnenweges und der Bahn für den Güterverkehr zu nutzen. „Vor dem Hintergrund der Gleisanbindung stehen u.a. die hier ansässigen Unternehmen Emsland Flour Mills und H. Bröring bereits in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zur Errichtung eigener Gleisannahmestellen zu beginnen“, machte Hummeldorf auf das starke Interesse der Wirtschaft an dieser Investition deutlich. Auch Bürgermeister Georg Holtkötter verwies auf die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsraumes: „Mit der Anbindung an den Verkehrsträger Schiene wird der Hafen für Wirtschaftsbetriebe noch attraktiver und bietet einmalige Standortvorteile. Bereits heute – noch während der Bauphase – können wir eine wachsende Nachfrage verzeichnen.“ Die Kosten des 3. Bauabschnittes belaufen sich auf rd. 5,5 Millionen Euro. „Die Gewerke wurden im Februar 2014 europaweit ausgeschrieben, bevor Anfang Januar 2015 der Auftrag vergeben wurde“, berichtete Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, von den Vorbereitungen. Die Arbeiten werden vermutlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Künftig wird mit 200 Lastwagen, zwei Schiffen und einem Zug Umschlag pro Tag gerechnet.

Heimatverein Lünne sichert historische Antoniusgrotte

Lünne – Auf Initiative des Heimatvereins Lünne wurde eine alte Antoniusgrotte saniert. So wurde dank dieses regen Engagements ein wertvolles kulturhistorisches Erbe erhalten.

Zur Erinnerung an den im Ersten Weltkrieg in Flandern gestorbenen Gerhard Diederichs errichtete dessen Familie im Jahr 1920 an der Straße „Auf der Brinkwehr“ in Lünne eine Antoniusgrotte. Nach dem Wegzug der Familie ist durch Leerstand und Besitzerwechsel ein erheblicher Instandsetzungsrückstand entstanden, besonders die Antonius-Figur war dringend restaurierungsbedürftig. Um die Kluse als Zeugnis der Vergangenheit dauerhaft zu sichern, hat sich der Heimatverein Lünne für die Sanierung stark gemacht. Dank erheblicher Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Lünne konnte die Restaurierung mit Gesamtkosten von 6.200 Euro umgesetzt werden. „Kunsthistoriker sagen, dass diese Antoniusgrotte für das Emsland einmalig sei“, erklärte Maria Bunge, Heimatvereinsvorsitzende, die Bedeutung und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein Großneffe von Gerhard Diedrichs, Diakon Heinrich Diedrichs aus Papenburg, nun die Segnung der instandgesetzten Grotte vorgenommen hat. Ihr besonderer Dank galt dabei allen Förderern des Projektes sowie der Familie Brinkers als heutige Eigentümer des Grundstücks, für die Unterstützung. Neben der Restaurierung der Antonius-Figur wurde das Grottenmauerwerk gereinigt und neu verfugt sowie durch vorhandene Steine ergänzt. Ebenso wurde die Inschrift auf der Platte unter der Nische aufgearbeitet. Die Erneuerung der Einzäunung und die Neuanpflanzung der Beete lassen ein idyllisches Kleinod entstehen. „Nach ihrer Wiederherstellung ist die Grotte eine Bereicherung für Lünne mit religions- und kulturhistorischer Bedeutung und ein würdiges Zeugnis der Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg“, würdigte Landrat Reinhard Winter die Verdienste des Heimatvereins, der ein Stück Heimatgeschichte vor dem Verfall bewahrt habe. Ebenso begrüßte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Abschluss des Projektes: „Hinter alten Bauwerken stehen immer Geschichten. In alten Bauwerken ist etwas von der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren zu entdecken. In Ihnen haben sich deren Sorgen, Freuden und Leid niedergeschlagen – und auch ihr Glaube. Daher ist es wichtig, unsere Klusen und Grotten in Ehren zu halten.“ Nach Ansicht von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist die Pflege der regionalen Geschichte ein wichtiges Anliegen, um die eigene Identität und Herkunft zu kennen. „Ich danke allen, die sich finanziell, ideell und in sonstiger Weise für den Erhalt eingesetzt haben“, so der Samtgemeindebürgermeister. „Diese Feier an der Grotte soll uns auch einen Anlass bieten, gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken“, hob Bunge abschließend den aktuellen Bezug der Einsegnung hervor.

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BU: Den Abschluss der Sanierung der Antoniusgrotte in Lünne feiern im Beisein vieler Gäste: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Diakon Heinrich Diedrichs, Heimatvereinsvorsitzende Maria Bunge, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Landrat Reinhard Winter

Rheine versuchter Einbruch mit PKW

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Rheine (ots) – In der Nacht zum Freitag (22.05.2015), gegen 03.25 Uhr, ist bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass Unbekannte an der Emsstraße mit einem PKW in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes gefahren waren. Ein Zeuge hatte die lauten Geräusche gehört und sofort nach der Ursache geschaut. Auf der Emsstraße konnte er zwei männliche Personen in Richtung Kettelerufer

-Ems- weglaufen sehen. Als die Polizei dort eintraf, stand unmittelbar vor der stark beschädigten Fensterscheibe ein brennender PKW Peugeot. Ein Zeuge versuchte noch, diesen mit einem Feuerlöscher löschen.  Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand dann vollkommen löschen. Vermutlich wollten die Täter mit dem Fahrzeug die Schaufensterscheibe zerstören, um dann in die Geschäftsräume zu gelangen. Es war ihnen aber offenbar nicht gelungen, die Geschäftsräume zu betreten. Aus dem Juweliergeschäft bzw. den Auslagen ist nach ersten Erkenntnissen nichts gestohlen worden. Die Polizei hat nach dem Einbruch die Ermittlungen aufgenommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden geflüchteten Personen blieb ohne Erfolg. Die Beamten nahmen die Spuren am Tatort auf und stellten den PKW sicher. Wie sich herausstellte, war der Peugeot am 19. Mai im südlichen Münsterland gestohlen worden. Bei den polizeilichen Recherchen soll unter anderem geklärt werden, wie der Wagen in Brand geraten konnte. Auch der Umstand, dass die Täter vor den benachbarten Haustüren Bänder/Gurte gespannt hatten, ist derzeit Inhalt der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie fragt: Wer hat den Wagen/die Personen auf der Fahrt zum Tatort gesehen, möglicherweise durch die Emsstraße oder über die Tiefe Straße? Wer hat an dem Geschäft verdächtige Personen bemerkt? Wer hat möglichweise schon am Vortag an dem Geschäft verdächtige Personen gesehen, die den Tatort ausbaldowert haben könnten?

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40-Tonner mit Hilfsgüter auf dem Weg in die Ukraine „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ bereiten nächsten Transport vor

Randvoll gepackt war der Sattelzug, der am Freitag um 16 Uhr von Bramsche mit 9,3 Tonnen Hilfsgütern in Richtung Ukraine gestartet ist. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ hat wieder mit Hilfe vieler Spender Krankenhausbetten, Rollstühle, Rollatoren, medizinische Hilfsmittel, Sanitätsmaterial und Dinge des täglichen Gebrauchs zusammengetragen. 810 Kartons waren mit Kleidung, Schuhe oder Spielzeug vollgepackt.

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Lingen. Am vergangenen Dienstag haben die Männer des „Freundeskreis“ die Kartons gewogen, nummeriert und mit der Inhaltsangabe versehen. Verstärkt durch das DRK Elbergen haben 20 Mann die für die Menschen in der Ukraine dringend benötigten Sachen am Freitag per Hand auf den Lastwagen eines ukrainischen Spediteurs verladen. Nach zwei Stunden harter Arbeit machte sich Fahrer Mischa auf den Weg in die 1500 Kilometer entfernte Stadt Ternopil (132 Kilometer östlich von Lemberg).

Am Sonntag sind Alfons Acker, Reinhold Diekamp und Ferdinand Dreising mit einem Kleinbus hinterhergefahren, um vor Ort die Ladung, die auf dem Zollhof in Ternopil kontrolliert wird, dem Roten Kreuz in Lanovzy und Juskovzy zu übergeben. Hinrikus Ude sagte: „Wir sind sehr zufrieden, dass endlich alles geschafft ist. Jetzt muss der Transport nur noch heil ankommen. Wir sammeln auch schon wieder für den nächsten Hilfsgütertransport.“ Oberbürgermeiser Dieter Krone dankte den Männern des „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ für ihr Engagement und erklärte, dass es erstaunlich ist, was sie alles bewegen können. Auch ihm sei es ein Herzenswunsch, dass den Menschen in der Ukraine geholfen werde.

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Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ gewährleistet, dass die Spendengelder zu 100 Prozent vor Ort für die Menschen in der Ukraine eingesetzt werden. Geldspenden können auf das Konto des DRK Ortsverein Elbergen, IBAN: DE91266500011180016170, BIC: NOLADE21EMS unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ bei der Kreissparkasse Emsland eingezahlt werden können. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden. Nähere Auskünfte erteilen: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 3369005 und (0160) 96902620, per E-Mail:Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, Telefon (05907) 370 und (0171) 5324497, per E-Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de.

Öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“

Das neue Schöpfwerk am Mühlenbach

Der Direktor des Emslandmuseums Dr. Andreas Eiynck bietet zum zweiten Mal die Themenstadtführung gemeinsam mit der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH an. Das Interesse an der öffentlichen Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ ist ungebrochen groß. Am 27. Mai geht es um 16 Uhr vom Treffpunkt „Eingang Linus-Bad“ los. Einen letzten Termin gibt es am 23.Juli.Lingen. „Das hier eine Kaserne stand wissen natürlich die meisten noch, warum aber das kleine Waldstück am Emsland-Hochhaus ausgerechnet Narjes-Wäldchen heißt, ist vielen aber nicht mehr bekannt“, beschreibt Dr. Andreas Eiynck die Inhalte seiner Stadtführung durch den Lingener Stadtteil Reuschberge. „Es gibt einfach auch viel zu erzählen und vielleicht kein anderer Stadtteil hat sich im Laufe der Zeit so stark verändert wie Reuschberge“, erklärt Eiynck. Die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs erfahren nicht nur, dass die Teichstraße nach den ehemaligen Fischteichen auf dem Gelände des heutigen Linus-Bades benannt ist. Auch das Spannungsfeld zwischen moderner Architektur des Schöpfwerks am Mühlenbach einerseits und der ursprünglichen Natur in den Auenwäldern am Schepsdorfer Ufer der Ems wird behandelt.Ein Highlight des Rundgangs ist natürlich die Großbaustelle „Ems-Auenpark. Urbanes Wohnen in grüner Umgebung, dieses Motto des neuen Stadtteils ist bereits gut erkennbar, auch wenn immer noch Baukräne und Rohbauten die Kulisse prägen. Dass dieses Wohnquartier auf eine militärische Vergangenheit zurück blickt, verrät heute nur noch das ehemalige Unteroffiziersheim mit seiner typischen Kasernenarchitektur. Heute ist das Haus an der Scharnhorststraße ein Haus der Vereine und damit ein gesellschaftliches Zentrum des neuen Stadtviertels. Neben Natur und Wirtschaft kommen auch Kirche und Kultur nicht zu kurz, denn mitten in Reuschberge steht der erste moderne Kirchenbau des Emslandes: 1968 wurde die St.-Michael-Kirche gebaut. Aber die Veränderungen in Reuschberge haben auch hier nicht halt gemacht und so wurde das Gebäude 2002 zu einem Kulturzentrum das heute mit überregional beachteten Veranstaltungen auf sich Aufmerksam macht.

Spätestens am Ende des Rundgangs wissen die Teilnehmer dann auch, dass Narjes-Wäldchen ein Teil der früheren Parkanlagen der Villa Narjes war. Die Fabrikanten-Villa stand an der Stelle des heutigen Emsland-Hochhauses und wurde von der Familie Narjes bewohnt. Narjes waren die Eigentümer der alten Wollweberei Langschmidt & Sohn, die allerdings 1907 niederbrannte und nie wieder aufgebaut wurde. „Und so schließen sich viele Kreise“, schmunzelt Eiynck, „denn damit wird dann auch klar, dass der heutige Langschmidtsweg an die Gründer dieser ‚Wollweberei Langschmidt und Sohn‘ erinnert“.

Karten für die öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ am 27. Mai und 23.Juli sowie aller anderen Themenstadtführungen werden für 2 Euro bei der LWT angeboten.

 

12 Millionen mehr für die Integration junger Menschen!

Dr Daniela De Ridder

Das ist eine gute Woche für zugewanderte junge Menschen, die ihre Ausbildung in Deutschland fortführen möchten oder individuelle Begleitung bei ihrem Integrationsprozess benötigen“, freut sich Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. Hintergrund ist die im Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossene Mittelerhöhung im Nachtragshaushalt 2015. Diese sieht 8 Millionen Euro mehr für die Jugendmigrationsdienste vor sowie für den Garantiefonds Hochschulbereich weitere 4 Millionen Euro zusätzlich. „Unbestritten leisten die Dienste eine mehr als wertvolle Arbeit, gerade vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen. Auch viele junge Menschen, teils unbegleitete Minderjährige, kommen zurzeit in die Grafschaft und das Emsland. Für sie sind die Jugendmigrationsdienste – etwa in Meppen, Salzbergen und Nordhorn – wichtige Anlaufstellen“, sagt De Ridder. Die Jugendmigrationsdienste unterstützen junge Menschen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren mit individuellen Angeboten bei ihrem Integrationsweg an über 430 Standorten in Deutschland. Der Garantiefonds Hochschulbereich ermöglicht jungen Flüchtlingen unter 30 Jahren mit einem Stipendium ein Hochschulstudium. „12 Millionen Euro mehr zu Verbesserung von Integrationschancen junger Menschen mit Migrationshintergrund sind gut investiertes Geld“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Fahnenweihe in Venhaus

 

Am Pfingstsonntag findet in Venhaus am Burgpark die Fahnenweihe statt.

Um 16:00 Uhr Treffen sich die Vereine an den Sammelpunkten, 16:32 Uhr Beginn der Fahnenweihe mit Festansprache von Dr. Eyinck vom Emslandmuseum. Anschließend Segnung der Fahne durch Pastor Daniel Brinker, und um ca. 17:15 Uhr Auszug und Marsch zum Festzelt.

ES Media Spelle wird die Fahnenweihe mit der Kamera begleiten.

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