Abschnittswettbewerbe in Gersten

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Alle zwei Jahr finden für die Feuerwehren im Altkreis Lingen die Wettbewerbe nach den Bestimmungen des Landes-Feuerwehr-Verbandes statt. Hier gilt es für die Gruppe eine Löschübung durch zuführen, in dem Fehler und Zeittakte für bestimmte Aufgaben bewertet werden. In diesem Jahr ist die Feuerwehr Gersten aus der Samtgemeinde Lengerich am Samstag, 20. September 2014 der Ausrichter. Teilnehmen werden insgesamt über 30 Gruppen, darunter eine reine Frauen-Gruppe aus Lingen.

Die Feuerwehr Beesten tritt in diesem Jahr erstmalig mit zwei Wettbewerbsgruppen an. Die Gruppe 1 startet mit dem LF 8/6 in der Gruppe der wasserführenden Fahrzeuge und die Gruppe 2 mit dem GWmZ in der Gruppe der nicht wasserführenden Fahrzeuge.

Die Siegerehrung, zu der traditionell die Vertreter des Landkreises, der Gemeinden und aus der Feuerwehrführung zugegen sind, findet gegen 17:30 Uhr statt.

Zuschauer sind zu den Wettbewerben selbstverständlich gern Willkommen.

Startliste

 Zeit Nr. Ortsfeuerwehr Startbahn/

Wertungsgruppe

08:00 1 Gersten Bahn 1/Gr. TS
08:15 2 Lingen 1 Bahn 2/Gr. LF
08:30 3 Beesten 1 Bahn 1/Gr. LF
08:45 4 Venhaus Bahn 2/Gr. LF
09:00 5 Wettrup Bahn 1/Gr. TS
09:15 6 Lingen 2 Bahn 2/Gr. LF
09:30 7 Beesten 2 Bahn 1/Gr. TS
 

09:45 Uhr – 10:15 Uhr Frühstückspause

10:15 8 Lingen 3 Bahn 2/Gr. LF
10:30 9 Freren Bahn 1/Gr. LF
10:45 10 Altenlingen Bahn 2/Gr. LF
11:00 11 Messingen Bahn 1/Gr. LF
11:15 12 Lingen 4 Bahn 2/Gr. LF
11:30 13 Baccum Bahn 1/Gr. LF
11:45 14 Brögbern Bahn 2/Gr. LF
12:00 15 Lengerich Bahn 1/Gr. LF
12:15 16 Salzberen Bahn 1/Gr. LF
 

12:30 Uhr – 13:15 Uhr Mittagspause

13:15 17 Schapen 1 Bahn 1/Gr. TS
13:30 18 Salzbergen 2 Bahn 2/Gr. LF
13:45 19 Bramsche 1 Bahn 1/Gr. LF
14:00 20 Bawinkel Bahn 2/Gr. TS
14:15 21  Schapen 2  Bahn 1/Gr. TS
14:30 22 Spelle 1 Bahn 2/Gr. LF
14:45 23 Bramsche 2 Bahn 1/Gr. TS
 

15:00 Uhr – 15:15 Uhr Kaffeepause

15:15 24 Langen Bahn 2/Gr. LF
15:45 25 Spelle 2 Bahn 1/Gr. LF
16:00 26 Andervenne 1 Bahn 2/Gr. TS
16:15 27 Handrup 1 Bahn 1/Gr. LF
16:30 28  Thuine  Bahn 2/Gr. TS
16:30 29 Emsbüren Bahn 1/Gr. LF
16:45 30 Andervenne 2 Bahn 2/Gr. TS
17:00 31 Handrup 2 Bahn 1/Gr. LF

 

Mädchen im Zug vor pädophilem Täter beschützt

“Phalanx der Aufrechten” Mädchen im Zug vor pädophilem Täter beschützt – Bundespolizei ehrt Helfer für Zivilcourage

 

Bad Bentheim / Bremen. Die Bundespolizei hat heute zwei junge Männer aus Bremen für hervorragende Zivilcourage ausgezeichnet. Im August hatten sie einen 63-jährigen Mann im Zug bei Halberstadt festgehalten und an die Polizei übergeben. Der Täter bedrängte zuvor ein zehnjähriges Mädchen und berührte sie intim. Franz-Wagner (Mitte / 28 Jahre) und Jan-Hendrik Ellmers (rechts / 26 Jahre) sind zwei sportliche Studenten. Am 7. August waren sie nach Dresden zu einem Junggesellenabschied unterwegs. Das zehnjährige Mädchen fuhr allein auf der letzten Teilstrecke zu ihrem Vater und saß an der Tür zum Lokführer. Die Mutter hatte sie bis Hannover begleitet, so dass sie nur noch eine Teilstrecke allein fuhr. Was jedoch niemand ahnte: Die Fahrtrichtung änderte sich, so dass der Lokführer am anderen Ende des Zuges steuerte. Im Waggon waren nur noch das kleine Mädchen und ein paar Plätze weiter die Studenten. Irgendwann stieg der 63-Jährige zu und setzte sich in die Nähe außerhalb des Sichtfeldes. Er unterhielt sich kurz mit der Kleinen, das bekamen die Studenten noch mit. Doch als es plötzlich still wurde, machte sich Jan-Hendrik Ellmers Sorgen: Er stand auf, um nach dem Mädchen zu schauen. Der Täter hatte sich über sie gebeugt und die Hand unter ihrem Shirt. Der Student zog den Arm des Mannes weg, drängte ihn ab, erwartete Widerstand. Doch nichts passierte – mit couragiertem Eingreifen hatte der Täter scheinbar nicht gerechnet. Während ihn Ellmers in Schach hielt und am Weggehen hinderte, sprach Franz Wagner mit dem Mädchen; perplex und geschockt saß sie da. Und so kümmerten sich die beiden Studenten auch noch im Streifenwagen um sie, bis eine Polizistin erschien und das Mädchen betreute. Den Zugbegleiter hatten sie sofort informiert – er stoppte den Zug am nächsten Bahnhof und rief die Polizei. Für ihr Handeln wurden die jungen Männer heute im Namen des Leiters der  Bundespolizeiinspektion Magdeburg in der Bundespolizeiinspektion Bremen geehrt. “Die beiden haben alles richtig gemacht”, so Pressesprecher Holger Jureczko (links). “Allein das gemeinsame Aufstehen ist die Art der Körpersprache, die jeder Täter auch ohne Worte versteht – eine Phalanx der Aufrechten!” Bei Aktionen von Zivilcourage kann jeder mitmachen, auch wenn sich niemand selbst in Gefahr bringen soll: “Lärm machen, Licht schaffen, Leute suchen” – so gilt es zu handeln, um Tätern zu begegnen und Opfern beizustehen. Die gemeinsame Untätigkeit durchbrechen, andere Helfer ansprechen. Auch Deeskalation kann ein Mittel sein – leise sprechen zum Täter, aber laut zu Helfern -  und dann die Polizei rufen: Telefon 110 oder in fahrenden Zügen an die Hotline der Bundespolizei unter 0800 / 6 888 000, möglichst im Telefon gespeichert, “Wir hatten uns zunächst gefragt, ob man dem alten Mann Unrecht tut, wenn man ihn im Zug anspricht und verdächtigt, aber mit dem ersten Aufstehen war alles ganz leicht: da gab es nichts mehr zu überlegen, sondern nur noch zu handeln”, sagt Ellmers. Bei aller Empörung blieben die beiden sachlich, kamen nicht auf die Idee der Selbstjustiz: Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gilt für Polizisten, wie auch für Helfer. Festhalten des Täters, Beistand für Opfer – und sich unbedingt als Zeuge zur Verfügung stellen. Auch dann, wenn man körperlich nicht helfen kann. Zwei Stunden später war die Anzeigenaufnahme beendet. Jan-Hendrik Ellmers und Franz Wagner wurden von der Streife zum nächsten Zug gefahren. Den Vater haben sie auch noch getroffen – sein Dank und der des kleinen Mädchens ging ihnen ans Herz.

Phalanx der Aufrechten

Menschen – Macht – Musik

Viele verschiedene Veranstaltungen laden in diesem Jahr dazu ein, im Falkenhof Museum Rheine Geschichte hautnah am Originalschauplatz zu erleben. Eines der Highlights ist die Veranstaltung „Menschen-Macht-Musik“. Am Freitag, 3. Oktober um 19 Uhr wird mit einem Bildvortrag, mit Lautenspiel und Gesang die Renaissance-Kultur des westfälischen Adels vorgestellt. Bis heute zeugen viele Burgen, Schlösser und Herrensitze in Westfalen von der Blütezeit um 1600, der Epoche zwischen der Reformation und dem dreißigjährigen Krieg. Dr. Gerd Dethlefs, Landeshistoriker vom LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster verbindet an diesem Abend seine Beobachtungen zur Architektur und zu den Bildnissen prominenter Adeliger mit Lebensschilderungen aus damaliger Zeit und mit Einblicken in die Musikkultur adeliger Familien. Er wird begleitet von Barbara Willimek (Gesang) und Martin Junge (Laute). Die Besucher werden Einblicke in die münsterländische Musikpraxis vor vierhundert Jahren erhalten und ein spannendes Kapitel westfälischer Geschichte entdecken. Eintrittskarten werden für acht Euro im Vorverkauf an der Museumskasse und in der Stadtbibliothek Rheine angeboten. Weitere Information: Telefon 05971 / 920610.

 musik macht mensch

Ein adeliger Student zwischen Wissenschaft und Liebe, um 1600

Foto: LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster

 

Kinderstadt Samthausen 2014

Liebe Kinder, liebe Eltern,
es freut uns sehr, dass ihr euch für das Bildungsprojekt Kinderstadt Samthausen 2014 interessiert.
In der zweiten Herbstferienwoche von Dienstag, dem 04.11. bis Freitag, dem 07.11.2014 möchten wir gemeinsam in den Räumlichkeiten der Oberschule Spelle mit 70 Kindern eine bunte und aufregende Planspielwoche erleben.
Wolltest du dir schon immer eine eigene Stadt aufbauen?
Wolltest du schon immer dein eigenes Geld verdienen?
Wolltest du schon immer mal deine(n) eigene(n) Bürgermeister(-in) wählen oder sogar selbst Bürgermeister(-in) werden?
Wenn “Ja”, dann bist du bei der Kinderstadt Samthausen genau richtig. Gemeinsam mit dem Betreuerteam der Kinderstadt Samthausen kannst du deine Interessen und Fähigkeiten mit einbringen sowie deine Wünsche realisieren.
Falls du dich anmelden möchtest, kannst du dieses unter dem unten stehenden Link machen.
Die Online-Anmeldung startet am Montag, dem 22.09.2014 um Punkt 10.00 Uhr.
Pro Anmeldung kann nur ein Teilnehmer angemeldet werden!
Bei Familien mit mehreren möglichen Teilnehmern muss je Kind eine weitere Anmeldung ausgefüllt werden!
Weitere wichtige Unterlagen, die eingereicht werden müssen. (letzte Abgabefrist Montag, der 06.10.2014)

Lohne: Unfall auf der Autobahn 31 forderte eine Verletzte Rettungswagen wendet im fließenden Verlehr

. Am Donnerstagmittag ist auf einem Verkehrsunfall der A 31 zwischen den Anschlussstellen Lingen/Lohnen und Wietmarschen eine 23-jährige Frau aus Meerbusch bei Düsseldorf leicht verletzt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei war sie gegen 12.15 Uhr mit ihrem Opel Astra ins Schleudern geraten und gegen die Mittelschutzleitplanke gefahren. Dabei zog sie sich die leichten Verletzungen zu. Ein angeforderter Rettungswagen aus Meppen fuhr auf der A 31 in Richtung Oberhausen und verpasste die Anschlussstelle Lingen / Lohne. Zeugen bestätigten, dass dessen 23-jähriger Fahrer aus Lingen gegen 12.35 Uhr bei fließendem Autoverkehr wendete und entgegengesetzt zurück zur Abfahrt fahren wollte. Der 37-jährige Fahrer eines nachfolgenden Tanksattelzuges aus den Niederlanden konnte einen Frontalzusammenstoß nur durch eine Vollbremsung verhindern, streifte aber den Rettungswagen. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Die leicht verletzte Autofahrerin kam in einem anderen Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Schöpfwerk am Mühlenbach in Lingen eröffnet Bauwerk besticht durch Technik und Architektur

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Mit einem Probelauf hat Oberbürgermeister Dieter Krone in dieser Woche das Schöpfwerk am Mühlenbach in Lingen eröffnet. Zusammen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung konnte sich das Stadtoberhaupt so nicht nur von der besonderen Architektur, sondern auch von der Funktionalität des Bauwerks überzeugen. „Heute ist ein großer Tag für Lingen“ sagte Dieter Krone während seiner Begrüßung, „Heute eröffnen wir nicht nur das Schöpfwerk, sondern schließen auch die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz in Lingen insgesamt ab – Hochwasserkatastrophen in Lingen gehören damit hoffentlich der Vergangenheit an.“

Im Fall eines Hochwassers verhindert zukünftig ein Siel, dass sich das Emshochwasser in den Lingener Mühlenbach zurückstaut. Die vier Schneckenpumpen des Schöpfwerkes heben das Wasser des Lingener Mühlenbachs in die Ems. Pro Sekunde können sie circa 27 Badewannen Wasser befördern, was einem Fördervolumen von vier Kubikmetern pro Sekunde entspricht. Alle vier Schneckenpumpen zusammen kommen somit auf insgesamt 16 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.Eine der Pumpen konnten die Anwesenden dann direkt in Aktion erleben. Per Knopfdruck aktivierte Oberbürgermeister Dieter Krone die Technik. Nur wenige Sekunden später ergossen sich die Fluten aus dem Mühlenbach in Richtung Ems.

Oberbürgermeister Dieter Krone betonte aber auch, dass die Eröffnung des Schöpfwerkes am Mühlenbach das Ende eines langen Planungsprozesses darstelle. Bereits in den 60er Jahren seien die ersten Konzepte zum Hochwasserschutz in Lingen entstanden. Die Grundlage für alle weiteren Planungen habe schließlich das Hochwasser der Jahre 86/87 gelegt. Insgesamt seien seitdem 9,5 Millionen Euro, davon alleine 4,8 Millionen Euro für das Schöpfwerk, in den Hochwasserschutz in Lingen geflossen. „Eine hohe, aber auch wichtige Investitionen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, so Krone. Die EU habe 50 Prozent der Finanzierung getragen, aus Landesmitteln seien weitere 20 Prozent finanziert worden. „Wir sind damit im Kosten- und auch Zeitrahmen geblieben“, verkündete der Oberbürgermeister.

Georg Tieben, der Leiter des zuständigen Fachbereichs Tiefbau, ergänzte, dass das Schöpfwerk eines der interessantesten und beeindrucktesten Bauwerke seiner bisherigen Laufbahn sei. Neben seiner Funktion bestehe das Schöpfwerk auch durch sein besonderes Design. So habe das Lingener Architekturbüro bereits einen Preis für den Bau bekommen. Zudem sei das Schöpfwerk unter vielen Bewerbungen für den Tag der Architektur ausgewählt worden.

 

Gesetzlicher Mindestlohn ab 1. Januar 2015

Zollmeldung

Gesetzlicher Mindestlohn ab 1. Januar 2015 –

Bundestagsabgeordneter Stegemann besucht Hauptzollamt Osnabrück

 Albert Stegemann hat am 18. September 2014 die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück wegen der bevorstehenden Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes besucht. Der Mindestlohn wird zum 1. Januar 2015 bundesweit eingeführt und beträgt 8.50 Euro je Stunde.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls prüft bereits jetzt branchenspezifische Mindestlöhne. sodass Erfahrungen zu den damit verbundenen Aufgaben und Tätigkeiten vorhanden sind.

Der Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Dr. Thomas Möller, stellte dem Bundestagsabgeordneten Stegemann die aktuellen Planungen vor. Hierbei machte er deutlich, dass der Zoll für die bevorstehende Aufgabe gut aufgestellt ist. Auf Arbeitgeber kommen unter anderem neue Aufzeichnungspflichten zu. An dem Gespräch nahm auch Dr. Scholz von der Bundesfinanzdirektion Mitte in Potsdam teil.

Die Bekämpfung der Schwarzarbeit ist für den Zoll auch weiterhin von großer Bedeutung

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Bild 1: Hauptzollamt Osnabrück, v. L. n. R.: Dr. Stephan Scholz, Bundesfinanzdirektion Mitte, Michael Kretschmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter, MdB Albert Stegemann, Karl-Heinz Schrader, Hauptzollamt Osnabrück, Dr. Thomas Möller, Hauptzollamt Osnabrück

Wochenmarktbeschicker ziehen um nach Brand in Rheine

Aufgrund des Brandes in der Löwenapotheke ist der Bereich vor dem Gebäude zurzeit abgesperrt. Das hat zur Folge, dass die Marktstraße von den dort sonst ansässigen Wochenmarktbeschickern nicht mehr angefahren werden kann, da der Thie als Anfahrtsroute nicht zur Verfügung steht.

Aus diesem Grund werden einige Marktbeschicker ihre Stände besonders an den Samstagen von der Marktstraße in die Klosterstraße bzw. auf den Borneplatz verlegen. Sobald die Marktstraße wieder befahrbar und gut zugänglich ist, werden alle Händler ihre festen Standplätze wieder einnehmen.