GODEWIND tritt in Salzbergen beim Brückenfest auf

07. September steht ganz im Zeichen des Familientages – Eintritt frei

Salzbergen. Seit 35 Jahren ist die Gruppe Godewind mit ihren platt- und hochdeutschen Titeln präsent –  auf der Bühne und mit mittlerweile 44 veröffentlichten Tonträgern. Nun ist GODEWIND auch mit einem Club-Programm unterwegs. Diese Konzertreihe spielt sich in einem fast familiären Rahmen ab, wenn Norddeutschlands beliebteste Band Songs aus ihrem an die 700 Lieder umfassenden Repertoire spielt. Sie bieten sanfte Klänge, leise Töne und einen Rückblick auf 35 Jahre Godewind – auch mit neu arrangierten “alten Bekannten”.

Zauberhafte Konzerte sind auf dieser musikalischen Zeitreise zu erwarten. „Dazu brauchen wir nicht die großen Säle. Es macht großen Spass, in Kirchen und relativ kleinen Sälen und Räumen aufzutreten.  Dafür benötigen wir nur ein Minimum an Technik, je nach der Akustik. Ganz

besonders toll ist immer wieder diese ganz besondere, dichte Stimmung und diese große Nähe zum Publikum, die man in größeren Hallen nicht hat“, so die Bandmitglieder.

„Die Musiker treffen den Nerv ihrer Fans weit über Nordfriesland hinaus“, sagt der ehemalige Ministerpräsident aus Schleswig-Holstein, Peter-Harry Carstensen. Der langjährige Erfolg von Godewind sei ein Beleg dafür, „wie sehr wir Menschen Vertrautheit, Nähe und Geborgenheit brauchen und in dieser Musik finden“.

Neben überwiegend eigenen Titeln hat die  Nordische Band auch während des Familientages beim Brückenfest in Salzbergen so einige Überraschungen im Programm wie ins Plattdeutsche übersetzte Coversongs berühmter Vorbilder.

Jeder Zuhörer kann am Sonntag, 7. September in der Zeit von 16 – 18 Uhr in den Pausen oder nach einem Auftritt mit jedem Gruppenmitglied sprechen, Fragen stellen oder ein Autogramm bekommen, denn niemand aus der „Familie Godewind“ hat Starallüren, trotz der vielen Erfolge in all den Jahren. Die Eintragungen im Gästebuch der Homepage www.godewind.de sind der lebendige Beweis für die ungewöhnlich enge Bindung zwischen Godewind und den Fans. Beim „Familientag“ anlässlich des Brückenfestes wird im Übrigen kein Eintritt erhoben. Starten wird dieser Tag um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst an der Ems. Anschließend findet die offizielle Eröffnung und der Start der vielfältigen Aktionen mit Musik, Wikingerfest, Kinderanimation und vielem mehr an und auf der Ems statt.IMG_7987

Einsatz der Feuerwehr Salzbergen Boot auf der Ems

Boot kentert in Rheine und treibt bis nach Salzbergen …

Ruderboot kentert am Emswehr in Rheine

Insassen retten sich auf die Mittelinsel

 

Rheine / Salzbergen. Am Freitagmorgen sind fünf Sportler eines Rudervereins aus Leer, die sich in einem Ruderboot auf einer Wandertour über die Ems befanden, am Emswehr im Rheiner Stadtgebiet vor dem Flutschott gekentert. Die Insassen konnten sich auf die Mittelinsel retten. Dabei wurde eine Person leicht verletzt, vier erlitten einen Schock. Ferner wurde ein Retter von der Feuerwehr leicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen hatten die Ruderer versucht, in den Schleusenkanal zu gelangen. Durch die starke Strömung – die führt wegen der starken Regenfälle für diese Jahreszeit ungewöhnlich viel Wasser – trieb das Boot jedoch ab. Es landete vor dem Flutschott und zerbrach in zwei Teile. Die Insassen fielen ins Wasser und wurden unter dem Schott durchgetrieben. Der vorsorglich alarmierte Rettungshubschrauber konnte wieder abdrehen. Das geborstene Ruderboot wurde gegen 10.45 Uhr in der Ems im Salzbergener Ortsteil Holsten-Bexten entdeckt und von der Feuerwehr sowie DLRG geborgen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache aufgenommen.

„Speller Landgang“ – Landwirtschaft auf eigene Faust erkunden

Innovatives Projekt fördert Verbraucherinformation

Spelle. Fast vier Kilometer lang und mit vielfältigen Informationen zur Landwirtschaft ausgerüstet – das ist der „Speller Landgang“. Radfahrer und Spaziergänger können ab sofort die heimische Landwirtschaft auf eigene Faust erkunden. Entwickelt wurde das neuartige Konzept vom Vorstand des landwirtschaftlichen Ortsvereins Spelle. 

Um die moderne Landwirtschaft wieder mehr in das Blickfeld der Verbraucher zu rücken, haben Landwirte aus Spelle den „Speller Landgang“ entwickelt. Dieser 3,7 km lange Rundkurs führt an Tierställen und Ackerflächen vorbei und informiert auf elf Schautafeln leicht verständlich über die Landwirtschaft vor Ort. Beispielsweise hat der Betrachter beim Thema Hühnerhaltung einen Hühnerstall oder beim Thema Energie Windkraftanlagen im Blick. Zusammen mit Bürgermeister Georg Holtkötter, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Kreislandwirt Hermann Hermeling und Landvolkmitarbeiterin Daniela Lemke gab der Vorstand des landwirtschaftlichen Ortsvereins Spelle nun den Startschuss für das innovative Projekt.

Die Landwirte hoffen, mit ihrer Aktion das Verständnis für die moderne Landwirtschaft zu erhöhen. Denn nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land haben nach Auskunft von Norbert Meyerdirks immer weniger Bewohner einen Berührungspunkt zur Landwirtschaft: „Früher arbeitete fast jeder direkt oder indirekt in der Landwirtschaft. Heute sind die meisten außerhalb beschäftigt“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende. Zudem sei die Tierhaltung in Ställen oft nur schwer einsehbar. Häufig komme es daher zu Unverständnis über die Produktionsweisen der sich schnell wandelnden Landwirtschaft. Der „Speller Landgang“ soll einen Blick hinter die Stalltür ermöglichen. Dabei kommen auch die modernen Medien zum Einsatz: Über einen QR-Code auf der Tafel kann jeder mit seinem Smartphone aktuelle Filme über die Tierhaltung vor Ort aufrufen. „Hier kann sich jeder ein realistisches Bild machen. Dadurch möchten wir eventuelle Vorurteile abbauen“, betonen die Speller Landwirte.

Der Rundweg befindet sich zwischen dem Ortskern von Spelle und dem Moorlehrpfad. Als Ausgangspunkt bietet sich aufgrund ausreichender Parkmöglichkeiten der Wöhle-Hof an. Da die Tafeln inhaltlich nicht aufeinander aufbauen, kann man aber auch an jedem anderen Punkt einsteigen, zum Beispiel amMoorcafé. In Verbindung mit dem direkt anliegenden Moorlehrpfad bietet der „Speller Landgang“ für alle kleinen und großen Besucher ein tolles Erlebnis. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch das Leader-Programm, die Bingo Umweltlotterie und die Gemeinde Spelle. Bürgermeister Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf sehen den landwirtschaftlichen Infopfad als Gewinn für die ganze Gemeinde: „Der Rundkurs steigert die Attraktivität unseres Ortes. Gleichzeitig zeigt er, wie wichtig die Landwirtschaft für unsere Region ist“, freuen sich die Gemeindevertreter.

Speller Landgang 1

BU: Wünschen sich viele Besucher des „Speller Landganges“: Der Vorstand des landwirtschaftlichen Ortsvereins Spelle gemeinsam mit Landvolkmitarbeiterin Daniela Lemke, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (5. von links), Bürgermeister Georg Holtkötter (5. von rechts) und Kreislandwirt Hermann Hermeling (1. von rechts).

Foto: Landvolk

Staunexperten im Wöhlehof

Am Donnerstag um 15:00 Uhr fand im Wöhlehof in Spelle der Auftakt des Ferienprogramms statt. Die Staunexperten mit dem Wissenschaftler Felix Homann und dem Zauberer Heinz Siemering führten Zaubertricks im Zusammenhang mit der Wissenschaft vor. Die Besucher staunten nicht schlecht, als Heinz Siemering einen Zaubertrick vorführte und dabei ein Mädchen frei in der Luft schweben ließ. Dazu mehr im folgenden Video.

Ulla Haar und Ralf Büring verabschiedet Oberbürgermeister Dieter Krone würdigt Wirken seiner zwei Wegbegleiter

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Lingen. Feierlich sind in dieser Woche die Erste Bürgermeister Ulla Haar und der Erste Stadtrat Dr. Ralf Büringaus dem Rat der Stadt Lingen verabschiedet worden. Ulla Haar gibt ihr Ratsmandat nach über 20 Jahren aus persönlichen Gründen ab. Die letzten acht Jahre hatte sie das Amt der ersten Bürgermeisterin bekleidet. Dr. Ralf Büring wechselt nach neun Jahren in der Lingener Stadtverwaltung zum 1. Oktober in die Industrie. Mit vielen persönlichen Worten und Geschenken würdigten Oberbürgermeister Dieter Krone und die Fraktionsvorsitzenden des Rates das Wirken der beiden langjährigen Protagonisten der Lingener Stadtpolitik.

„Heute müssen wir zwei Menschen verabschieden, die mir sehr an Herz gewachsen und vertraut sind“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone in seiner Abschiedsrede. „Ihr beiden habt mir den Einstieg in mein neues Amt als Oberbürgermeister erleichtert und wir haben in den letzten Jahren eng und sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet.“ Krone stellte heraus, dass Ulla Haar das Gesicht, das Herz, das Ohr und manchmal auch die Schulter der Stadtverwaltung gewesen sei. Ihr großes Mitgefühl beweise nicht zuletzt ihre Tätigkeit für den Hospiz-Verein und die Sozialtherapie in Lingen. „Dich charakterisiert dein absolutes Pflichtbewusstsein, das deine Arbeit und deine Termine geprägt hat und damit die Zusammenarbeit mit dir immer zu einem Vergnügen gemacht hat“, erklärte der Oberbürgermeister. Er sei sehr froh, dass Ulla

Haar weiterhin auf Landkreisebene eine verlässliche und gute Vertreterin der Stadt sein werde, die sich für die Belange Lingens einsetzen werden. Doch bei allem Verständnis für ihre persönlichen Gründe, bedauerte der Oberbürgermeister die Entscheidung Ulla Haars zutiefst: „Was wir an dir hatten, was wirklich fehlt, merken wir wahrscheinlich erst, wenn du nicht mehr da bist.“

Dr. Ralf Büring charakterisierte der Oberbürgermeister in Anspielung auf die Fußballleidenschaft des Ersten Stadtrates als absoluten Teamplayer, der seine Mannschaft im Rathaus immer zu motivieren vermochte. Es seien erfolgreiche Jahre für den Ersten Stadtrat gewesen, was nicht zuletzt daran liege, dass Dr. Ralf Büring auf allen Positionen gut spielen konnte: Egal ob als Verteidiger in schwierigen Situationen für die Stadt Lingen. Oder als Stürmer, der Tore und damit Erfolge verbuchen konnte – beispielsweise mit der Eröffnung des Hochschulstandortes. Auch im Mittelfeld sei der Erste Stadtrat sehr stark gewesen. Der strategische Aufbau, das vorausschauende Spiel mit dem großen Ziel, die Stadt Lingen weiter voranzubringen, das sei die Stärke Ralf Bürings gewesen. „Egal ob nun als Verteidiger, Mittelfeldspieler oder Torwart – die Stadt Lingen verliert mit dir einen Ihrer großartigen Spieler und leidenschaftlichen Mannschaftskapitän“, so Dieter Krone abschließend.

13. Mofa – Grand Prix von Lohne mit packendem Rennspektakel 20 Teams aus Europa am Start im Lohner Motodrom

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Am Sonnabend, den 9. August startet in Lohne auf der Rc-Car-Bahn die 13. Auflage des Mofa- Grand Prix. In diesem Jahr kämpfen 20 Teams mit jeweils drei Fahrern, zu denen alte „Hasen“ und Newcomer zählen, 300 Runden lang um den begehrten Wanderpokal. Die Startplätze für das Hauptrennen werden ab 13 Uhr in zwei Qualifying  ermittelt. Die 17 besten der 20 teilnehmenden Teams qualifizieren sich für die Startplätze des Hauptrennens, das um 16 Uhr mit dem legendären „Le-Mans-Start“ beginnt. Es winken insgesamt acht Pokale. Dies sind der neben dem Wanderpokal die Trophäen für ersten drei Plätze, für die schnellste gefahrene Runde, „Best of Entertainment“ bis hin zum Pokal für den spektakulärsten Sturz. Während der Rundenjagd geben die Teams ihr Bestes, um einen der „Pötte“ mitzunehmen. Im Hauptrennen liegen 300 Runden a 239,6 Meter (71,88 Kilometer) vor den Driver, die mit ihren heißen „Öfen“ erneut für spannenden Mofa-Rennsport sorgen werden. Das Publikum kann sich auf packende Szenen freuen, wenn das Starterfeld dicht an dicht durch die „Monkey-Curve“, „Eingang- und Ausgang-Senna“, „Sachs-Kurve“, „Cognac-Kehre“, „Haarnadelöhr“, „Anabolika-Kurve“ und „Ralf-Többen-Gedächtnis-Kurve“ drängt. Und die Favoriten bangen um die Plätze auf dem Siegertreppchen, denn der Nachwuchs steht dem spektakulären Treiben in nichts nach. Für die Sicherheit wird das „Safety-Mofa“ im Einsatz sein, denn die Fahrer unterschätzen ab und zu in der ein oder anderen Kurve die Kontrolle über ihre „Boliden“. Zum ersten Mal wird es am Renntag eine Ehrung für die in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen Vereinsmeisterschafen geben. Dabei können die Teams in drei Rennen über jeweils 200 Runden einen Meisterschaftstitel unter sich ausgefahren. Um den Zuschauer interaktiv in das Spektakel einzubinden, gibt es in diesem Jahr als Highlight die Möglichkeit, über die App „2-Takt-Motorsport Lohne e.V.“, die in jedem Appstore kostenlos erhältlich ist, per Hotspot an der Strecke die Live-Ergebnisse direkt aufs Smartphone zu erhalten. Wie immer sind für das leibliche Wohl Getränke- und Imbissstände rund um die Strecke aufgebaut. Bei freiem Eintritt stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung, die ausgeschildert sind. Weitere Informationen können im Internet unter  www.motorsport-lohne.de abgerufen werden.

Nach Tötungsdelikt eines Rentners in Traunreut wurde der Tatverdächtiger in Emsbüren/Landkreis Emsland festgenommen.

Pol Emsland

Emsbüren / Traunreut (Landkreis Traunstein ) Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einem 61-jährigen Rentner aus Traunreut hatte die Polizei in Traunstein zwischenzeitlich das Lichtbild eines Tatverdächtigen veröffentlicht. Nun wurde die gezeigte Person in Niedersachsen unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Der Ermittlungsrichter hat Haftbefehl wegen eines Tötungsdeliktes erlassen. Am späten Samstagnachmittag des 17. Mais 2014 war ein 61-jähriger Rentner tot in seiner Wohnung am

Traunreuter St.-Georgs-Platz aufgefunden worden. Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hatte den gewaltsamen Tod bestätigt. Die eingerichtete Ermittlungsgruppe “Georg” der Kriminalpolizei Traunstein ermittelte mit bis zu 16 Beamten unter Hochdruck. Erst vor wenigen Wochen wurden Lichtbilder eines 25-jährigen Mannes veröffentlicht, der ins Visier der Ermittler geraten war. Kriminaltechnische Untersuchungen erhärteten nun den Tatverdacht gegen den Mann aus Niedersachen. Aufgrund der erdrückenden Beweislast erließ das Amtsgericht Traunstein inzwischen Haftbefehl. Am Mittwochvormittag, 30. Juli, erfolgte nun die

Festnahme des dringend Tatverdächtigen in seiner niedersächsischen Heimat, an der auch Ermittler der Kriminalpolizei Traunstein und ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein beteiligt waren. Der Verdächtige wurde am Vormittag des 31. Juli dem örtlich

zuständigen Amtsgericht in Lingen vorgeführt, wo ihm der Haftbefehl eröffnet wurde. Den 25-Jährigen erwartet nun ein Verfahren vor dem Landgericht Traunstein wegen eines Tötungsdeliktes.